FC Bayern: PK vor CL-Spiel: Neuer kehrt zurück, Sané wird wohl starten

Julian Nagelsmann, Trainer des FC Bayern München, gestikuliert.
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News | Im Vorfeld des Champions-League-Achtelfinal-Rückspiels gegen den FC Salzburg haben sich Julian Nagelsmann, Trainer des FC Bayern München, und Offensivmann Thomas Müller den Fragen der Presse gestellt. Wir haben die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

FC Bayern: Müller und Nagelsmann sprechen über K.o.-Spiel und die Mannschaft

Thomas Müller über sein Eigentor

Beim 1:1 gegen Bayern Leverkusen hat Thomas Müller ein unglückliches Eigentor erzielt. „Auf das Eigentor hätte ich gerne verzichtet, ich konnte es einigermaßen gut verarbeiten. Wir hätten das mit einer besseren Kommunikation verhindern können, sowas muss man abschütteln“, sagte der Oberbayer dazu.

Holt sich der FC Bayern seine Leichtigkeit zurück?

Zuletzt kam der FC etwas ins Straucheln, verlor mit 2:4 in Bochum, holte in Salzburg ein Last-Minute-Remis, lag gegen Greuther Fürth mit 0:1 zurück und spielte gegen Bayer Leverkusen 1:1. Dabei spielten vermehrt auch individuelle Fehler eine Rolle. „Aus meiner Sicht ist es so, dass wir uns oft durch eigene unerzwungene Fehler in die Probleme bringen, da geht es dann darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, in welchen Zonen des Spiels man die risikoreicheren Bälle spielt.“

Müller und Nagelsmann über die Bedeutung des Salzburg-Spiels

In der Liga stehen die Bayern bei einem Spiel mehr neun Punkte vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Deutlich enger geht es in der Champions League zu. „Wir wollen weiterkommen. Wenn wir unser Ziel erreichen und weiterkommen, kann die Saison eine extrem gute werden. Der Umkehrschluss ist, dass es keine rosigen Zeiten für den FC Bayern wären, falls wir ausscheiden. Aber damit beschäftige ich mich nicht“, sagte Müller über den Druck, der vor dem Spiel auf den Bayern lastet.

In eine ähnliche Kerbe schlug sein Trainer Julian Nagelsmann: „Es ist ein bedeutendes Spiel. Wenn es nicht positiv ausgeht, ist es keine besondere Saison. Das ist bei Bayern München so, aber den Anspruch habe natürlich auch ich selber. Ich gehe aber nicht davon aus, dass wir ausscheiden.“

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Müller nimmt Upamecano nach jüngster Kritik in Schutz

Zuletzt sah Innenverteidiger Dayot Upamecano wiederholt nicht gut aus. Gegen Bayer Leverkusen etwa spielte er einen zu kurzen Rückpass auf Sven Ulreich und lud Amine Adli zu einer Großchance, die am Pfosten endete, ein. „Upa hat schon viele positive Spiele und Aktionen gezeigt, auch offensiv. Das Thema beim Verteidiger ist oft, dass gar nicht bemerkt wird, wenn etwas wegverteidigt wird. Wenn es mal nicht klappt, wird es besonders hervorgehoben. Und dass da zu viele Fehler mit drin waren die letzten Wochen, ist etwas, was wir alle die letzten Wochen gesehen haben. Wir wollen eine spielerische Mannschaft sein, was jetzt aber nicht bedeutet, dass wir uns aus dem eigenen Strafraum herauszudribbeln. Wir müssen ihm da vielleicht mehr Vertrauen geben, dass ein Ball in die Tribüne manchmal überhaupt nichts Verkehrtes ist, aber ich glaube er spürt die Unterstützung der Mannschaft“, sagte Müller.

Nagelsmann klärt die Torhüter-Frage

Gegen Bayer Leverkusen stand noch einmal Sven Ulreich im Tor. Thomas Müller hatte ihn in der PK zuvor bereits gelobt, doch er wird wieder für Stammkeeper Manuel Neuer weichen müssen, der nach seiner Knie-OP wieder im Training ist. „Wenn jetzt über Nacht nichts passiert, wird er spielen können. Da sind wir froh drüber“, sagte FCB-Trainer Julian Nagelsmann.

Nagelsmann: FC Bayern soll das Spiel machen

Weiterhin wurde Nagelsmann gefragt, wie er die Salzburger erwarte: „Sie werden in Phasen hoch verteidigen und versuchen, Gegenpressing-Aktionen zu nutzen. Sie haben aufgrund der Coronafälle nicht durchtrainieren können, deshalb wird es auch eine Aufgabe sein, unser Tempo über 90 Minuten hochzuhalten. Dann können wir unsere Qualität auf den Platz bringen.“ Salzburg habe starke Einzelspieler und eine Mannschaft, die auch in der deutschen Bundesliga eine gute Rolle spielen könne. Darüber hinaus rechne er mit einer gefährlichen Mannschaft, die den Bayern alles abverlangen werde.

Nagelsmann spricht Sané sein Vertrauen aus

Gegen Bayer Leverkusen kam Leroy Sané zuletzt nur von der Bank. Gegen RB Salzburg dürfte sich das wieder ändern. „Er ist ein Spieler, auf den ich ungerne verzichte, weil er diese Qualität und diese Extraklasse in vielen Situationen hat und den Gegner beschäftigt. Ich habe mich aber noch nicht entschieden, wie die erste Elf aussieht. Mein Vertrauen hat er, auch wenn er mal nicht von Beginn an spielt. Wenn ich jetzt aufstellen würde, würde er beginnen“, erklärte Nagelsmann.

 

Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images

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