Süper Lig | Trabzonspor feiert erste Meisterschaft seit 38 Jahren

Trabzonspor ist türkischer Meister.
UEFA CL/EL

News | Vom Start weg dominierte Trabzonspor die diesjährige Süper-Lig-Spielzeit. Drei Spieltage vor Schluss ist dem Traditionsklub vom Schwarzen Meer der Meistertitel nicht mehr zu nehmen.

2:2 gegen Alanyaspor: Trabzonspor tütet Meisterschaft ein

Die Süper Lig wird normalerweise stets von den Istanbul Großklubs beherrscht. Erst in der vergangenen Spielzeit stach Besiktas in einem packenden Finale die Rivalen von Galatasaray sowie Fenerbahce aus. In der laufenden Saison musste sich das Trio allerdings hinten anstellen. Nicht nur, weil es das eigene Leistungsvermögen zu selten erreichte, sondern auch weil Trabzonspor zur Hochform auflief.

Lediglich an zwei Spieltagen . letztmals in Woche acht – stand das Team von Abdullah Avci (50), einst türkischer Nationaltrainer, nicht an der Tabellenspitze. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung sogar rund 20 Punkte. Am 35. von 38 Spieltagen besaß der Karadeniz Fırtınası den ersten Matchball. Gegen das von Nuri Sahin (33) trainierte Antalyaspor sprang nach zweimaliger Führung zwar nur ein 2:2 heraus, doch damit war die Meisterschaft gesichert.

 

 

Der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Fenerbahce beträgt damit neun Punkte bei noch drei ausstehenden Partien. Da Trabzonspor den direkten Vergleich (3:1/1:1) gewann, ist es nicht mehr einzuholen. Der von Spielern wie Ogurcan Cakir (26), Andreas Cornelius (29), Anthony Nwakaeme (33), Anastasio Bakasetas (28) oder Marek Hamsik (34) stellte mit 65 erzielten Toren die zweitbeste Offensive und ließ lediglich 31 Gegentore zu, was den Liga-Bestwert darstellt.

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Neben dem ersten Meistertitel seit 38 Jahren folgt in Form des erst zweiten Champions-League-Auftritts eine weitere große Belohnung. Bislang durften sich die Kicker vom Schwarzen Meer nur in der Saison 2011/12 in der Königsklasse beweisen, wo es nach der Gruppenphase das Aus setzte.

(Photo by OZAN KOSE/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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