UEFA Champions League | Entscheidung über Reform am Mittwoch

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News | Am kommenden Mittwoch soll das UEFA-Exekutivkomitee über die Champions-League-Reform entscheiden. Das neue Format soll dem „Schweizer Modell“ folgen. Dabei wird der Wettbewerb unter anderem von 32 auf 36 Mannschaften erweitert. 

Champions-League-Reform: Entscheidung am Mittwoch

Laut eines Berichtes des Athletic tagt die UEFA am kommenden Mittwoch und entscheidet über die neue Reform der Champions League. Demnach soll die Königsklasse ab 2024 von 32 auf 36 Mannschaften erweitert werden. Des Weiteren sieht das sogenannte Schweizer Modell ein Abschaffen der klassischen Gruppenphase vor. Stattdessen werden die Teams in einer Liga gegen einander antreten, wobei jede Mannschaft fünf Heim- und fünf Auswärtsspiele bestreiten soll. Die Mannschaften werden in einer Rangliste von eins bis 36 geführt.

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Die besten acht Teams dieses Ligasystems qualifizieren sich für die Endrunde mit 16 Mannschaften. Die nächsten 16 Mannschaften, also von den Plätzen neun bis 24, ermitteln in einer Playoff-Runde die letzten acht Plätze.

Setzliste für die vier zusätzlichen Mannschaften?

Aber wie löst die UEFA das Problem mit den vier zusätzlichen Startplätzen? Das Konzept sieht eine Setzliste vor. Dadurch soll es möglich sein an der Königsklasse teilzunehmen, obwohl man sich als Verein rein sportlich nicht für den Wettbewerb qualifiziert hat. Dabei soll vor allem der sportliche Erfolg der Vergangenheit eine Rolle spielen. Hat ein Klub in den Vorjahren Erfolge auf europäischer Ebene gefeiert, darf er in der Champions League an den Start gehen. Die Reform sieht außerdem vor, dass einer der vier neuen Plätze an die Mannschaft geht, die den vierten Platz in einer der fünf stärksten europäischen Ligen belegt. Die Zeichen deuten darauf hin, dass die französische Ligue 1 diesen zusätzlichen Startplatz erhalten könnte.

Der Verband der EPFL (Verband europäischer professioneller Fußballligen) hält diese Überlegungen für unfair und macht einen eigenen Vorschlag. Dabei sollen die drei zusätzlichen Startplätze an die nationalen Meister der Ligen gehen, die aktuell noch die Qualifikationsrunden für die Champions League überstehen müssen. Das würde bedeuten, dass zum Beispiel die Meister aus Dänemark, Schottland, der Schweiz oder Österreich automatisch gesetzt wären. Teams wie Red Bull Salzburg käme dies sehr gelegen. Der Abonnement-Meister Österreichs scheiterte lange Zeit Jahr für Jahr in der Qualifikation zur Champions League.

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Sarom Siebenhaar

Die Oranje-Connection entfachte seine Leidenschaft für den HSV. Durch zahlreiche Tiefen schmecken die vereinzelten Höhen umso süßer. Schätzt attraktiven Offensivfußball genauso wie kämpferische Höchstleistungen. Internationaler Top-Fußball findet sich nicht nur in den Big Five. Seit 2021 bei 90PLUS.

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