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Wie Bayern den Gnabry-Deal einfädelte

16. Oktober 2019
Chris McCarthy

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Wie Bayern den Gnabry-Deal einfädelte

News | Im Sommer 2016 wechselte Serge Gnabry vom FC Arsenal zu Weder Bremen. Schon damals sickerte durch, dass der FC Bayern bei dem Transfer die Finger im Spiel hatte.

Neustart für Gnabry

“Ich glaube, dass ihn Bayern hinter den Kulissen dahingehend manipulierte, dass man ihn verpflichten würde, wenn er sich zunächst Werder Bremen anschließt”, kommentierte Ex-Arsenal-Trainer Arsene Wenger letzte Woche den Abgang seines ehemaligen Schützlings Serge Gnabry (24) im Sommer 2016.

Obwohl der Offensivspieler aufgrund von Verletzungs- und Fitnessproblemen einen Neustart anvisierte und seinen Vertrag bei den Gunners daher nicht verlängern wollte, scheint den Elsässer die Art und Weise des Transfers missfallen zu haben.

Bremen als Zwischenstation

Wie die Sportbild berichtet, entflammte das Interesse des deutschen Rekordmeisters an Gnabry während den Olympischen Spielen 2016. Auch Werder war interessiert und so sah der FC Bayern die Möglichkeit einer “Win-Win-Situation”: In Bremen, das seinen Wunschspieler bekommen würde, könnte der damals talentierte, aber unerfahrene Gnabry Spielpraxis sammeln. Darüber hinaus, würde Arsenal vom Weser-Klub sicherlich weniger Ablösesumme verlangen als von den Münchnern.

So kam es auch, denn Gnabry wechselte für sechs Millionen Euro zu Werder, das mit dem FC Bayern ein Arrangement traf, ihn für sieben Millionen Euro weiterzuverkaufen. Der 24-Jährige blieb in Bremen und anschließend bei der Leihstation TSG Hoffenheim verletzungsfrei, entwickelte sich weiter und avancierte letztendlich zum Leistungsträger beim FC Bayern sowie in der Nationalmannschaft.

Chris McCarthy

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