Kennet Eichhorn ist eines der größten Talente in Deutschland derzeit. Der junge Mittelfeldspieler hat bei Hertha BSC in dieser Saison schon einige sehr gute Spiele absolviert und Verantwortung übernommen. Und das gerade einmal mit 16 Jahren.
In der physisch starken 2. Bundesliga kann er sehr gut mithalten, zeigt sich robust. Doch zuletzt hat er sich eine Verletzung zugezogen, die ihn länger außer Gefecht setzt. Noch immer ist nicht klar, wie lange er ausfällt und wie schwer die Verletzung am Ende ist.
Zwar ergab eine MRT-Untersuchung eine Verletzung am Syndesmoseband, doch Verletzungen in diesem Bereich sind oft komplex und erfordern eine weitere Begutachtung.
Eichhorn droht sogar Saisonaus
Laut BILD-Informationen sieht es momentan so aus: Ein weiteres MRT in den nächsten Wochen soll für Klarheit sorgen, wann der wertvollste Spieler der 2. Liga mit dem Laufen beginnen kann. Schlimmstenfalls droht dem Mittelfeld-Spieler das Saisonaus. Syndesmoseband-Verletzungen sind wie gesagt kompliziert und da Eichhorn sehr jung ist, wird kein Risiko eingegangen.
Klar ist auf jeden Fall schon, dass er in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung steht. Im besten Fall kann der Mittelfeldspieler rund um den 30. Spieltag wieder einsteigen, sich also am Ende der Saison noch einmal präsentieren. Dieser lange Ausfall sorgt auch dafür, dass ein Abgang im Sommer ein wenig unwahrscheinlicher geworden ist.

Oder aber das Modell bei einem Abgang verändert sich. Ein Klub könnte die Ausstiegsklausel bei Eichhorn (rund zwölf Millionen Euro) aktivieren und ihn noch einmal verliehen, vielleicht auch wieder zu Hertha BSC. In jedem Fall ist der lange Ausfall ein Problem, weil Hertha sich noch Chancen auf den Aufstieg ausrechnet. Dazu muss aber alles passen und im Fall von Eichhorn ist schon klar, dass das nicht der Fall sein wird.

