Jahresawards 2021: Der Transfer des Jahres

90PLUS Transfer des Jahres: Messi, Cristiano Ronaldo, Lukaku
90PLUS Awards 2021

Das Fußballjahr befindet sich in seinen letzten Zügen. Der Zeitpunkt ist also gekommen, um die Jahresawards zu verleihen. Wir stellen die Kandidaten vor, ihr stimmt ab. Die Nominierten bei das Transfer des Jahres sind der unerwartete Abgang von Lionel Messi vom FC Barcelona zu PSG, die sensationelle Rückkehr von Cristiano Ronaldo zu Manchester United und die nicht minder überraschende Rückkehr von Romelu Lukaku zum FC Chelsea.

  • Messi zu PSG
  • Ronaldo zurück bei ManUtd
  • Lukaku im zweiten Anlauf bei Chelsea

Das turbulente Fußballjahr 2021 ist so gut wie beendet. Wieder einmal gab es einige Mannschaften, die viele Titel gewinnen konnten und national wie international für Furore sorgten. Um die Spieler für solche Titel zu gewinnen, ist eine gute Transferpolitik essentiell. Dabei orientieren wir uns neben dem sportlichen Impact auch an der Dimension des Wechsels. Wir stellen euch die drei Nominierungen in der Kategorie „Transfer des Jahres“ vor! Zur Abstimmung gelangt ihr unten im Artikel!

Kategorie 1: Team des Jahres

Kategorie 2: Spiel des Jahres

Kategorie 3: Tor des Jahres

Messi zu PSG

Für viele ist Lionel Messi (34) der beste Fußballer, den es je auf diesem Planeten gab. Ein Transfer eines solchen Superstars ist schon naturgemäß eine der größten Geschichten eines Transferfensters. Doch Messi ist nicht nur einer der unglaublichsten Spieler, die je einen Fußballplatz betraten, er war auch für ewige Zeiten das Gesicht des FC Barcelona. Auch in den letzten Jahren, in denen die Probleme der Katalanen immer wieder sichtbar wurden, trug der Argentinier den Klub noch zu dem ein oder anderen Titel und seine Nummer Zehn auf dem blau-roten Trikot dürfte zu den ikonischen Trikots der Fußballgeschichte gehören. Ein Ende dieser Partnerschaft war lange Zeit unvorstellbar.

Lionel Messi präsentiert sein neues Trikot bei PSG

Photo by Sebastien Muylaert/Getty Images

Schon im Jahr 2020 sorgte der Wechselwunsch des Megastars für einen nie zuvor gesehen Buzz in den sozialen Netzwerken, in diesem Jahr kam es dann wirklich zur Sensation. Warum? Das erklärten wir hier. Messi wechselt zu PSG, komplettiert eine Angriffsreihe mit Kylian Mbappe (23) und Neymar (29). Alles an diesem Transfer ist spektakulär, die neuen Trikots des Argentiniers waren monatelang ausverkauft. Die Kombination der Verbindung des Spielers zum FC Barcelona und die Größe seines Namens machen diesen Transfer unbestritten zu einem der größten aller Zeiten.

Julius Eid

Ronaldo zu ManUtd: Die Rückkehr des verlorenen Sohnes

94 Millionen Euro für vier Champions-League-Siege und 450 Tore in 438 Pflichtspielen (!). Die damalige Weltrekordablöse, welche Manchester United im Sommer 2009 von Real Madrid für Cristiano Ronaldo (36) erhielt, fühlt sich rückblickend wie ein absolutes Schnäppchen an. Die Verbindung zwischen der Vereinsikone und seinem Ex-Klub hielt über mehrere Jahre. Der Spieler schwärmte häufig über United sowie seine Anhänger und schloss eine Rückkehr ins Old Trafford nicht aus. Die Fans besangen den „verlorenen Sohn“ auch Jahre nach seinem Wechsel. Trotz zahlreicher Gerüchte kam ein Comeback nie zustande, obwohl es dazu offenbar mehrere Gelegenheiten gab, die beide Seiten verstreichen ließen.

Ronaldo Transfer

(Photo by Alex Pantling/Getty Images)

Als die Möglichkeit für eine solche Rückkehr schon für ausgeschlossen erachtet wurde, nahmen die Gerüchte über einen Wechsel Ronaldos nach Manchester vergangenen Sommer plötzlich Fahrt auf. Der potentielle Abnehmer war dabei allerdings nicht sein Ex-Verein, sondern ausgerechnet der verhasste Stadtrivale Manchester City. Dem Vernehmen nach fehlte zu einer Unterschrift auch nicht mehr viel. Dann intervenierten sein Mentor Sir Alex Ferguson (80) und zahlreiche ehemalige Mitspieler aus den glorreichen Tagen. An einem Freitagmittag im Spätaugust äußerte der damalige United-Coach Ole Gunnar Solskjaer (48), dass die Tür für Ronaldo „immer offen“ stehe. Von da an überschlugen sich die Medien. Noch am selben Tag wurde der Wechsel verkündet, dadurch sämtliche Rekorde auf den sozialen Netzwerken im Sportbereich gebrochen.

Doch die aktuelle United-Mannschaft hat wenig mit der aus den vergangenen Tagen gemein. Dies musste auch CR7 erkennen, der aber selbst in dieser dysfunktionalen Mannschaft seinen sportlichen Wert in diesem kurzen Zeitraum unter Beweis stellte. Trotz verspäteter Ankunft ist der Portugiese schon jetzt mit Abstand der beste Torschütze des Teams. Dass United überhaupt in der K.O.-Runde der Champions League vertreten ist, kann man alleine ihm mit sechs Toren in fünf Spielen zuschreiben. Die sportlichen Sphären von einst wird Ronaldo mit der aktuellen United-Generation wahrscheinlich nicht mehr erreichen, dafür kann diese von einem der besten Fußballer aller Zeiten, dessen sportliche Leistungsfähigkeit auch mit fast 37 Jahren nur unglaublich langsam zurückgeht, enorm viel lernen.

Marius Merck 

Lukaku zu Chelsea: Das fehlende Puzzleteil

Im Sommer 2021 feierte der FC Chelsea den Sieg in der UEFA Champions League, während es in der Premier League Manchester City gelang, sich die Krone aufzusetzen. Für Erfolge in allen Wettbewerben fehlte es den Blues noch an dem ein oder anderen Mosaikstein im Kader. Thomas Tuchel (48), Trainer des FC Chelsea, hatte den Klub binnen weniger Wochen auf Kurs gebracht und nachhaltig verändert. Ballbesitz, Dominanz und taktische Variabilität wurden implementiert. Was fehlte, war ein klassischer Torjäger, ein Zielspieler. Und so ging die Suche der Blues los.

Lukaku Chelsea Transfer des Jahres

(Photo by Richard Heathcote/Getty Images)

Nach einiger Zeit der Beobachtung des Marktes und potenzieller Kandidaten gab es erste Gerüchte um eine Verpflichtung von Romelu Lukaku (28) von Inter. Zunächst galt dies als unwahrscheinlich, aber die wirtschaftlichen Sorgen bei den Nerazzurri ließen den Traum der Engländer von einer Rückkehr des Belgiers realistisch erscheinen. Es entwickelte sich ein zähes Ringen um die Dienste des Spielers, der schließlich selbst mit einem Wechselwunsch für den letzten, entscheidenden Schritt sorgte.

Im Endeffekt zahlte Chelsea weit mehr als 100 Millionen Euro für den wuchtigen, dynamischen Angreifer. Lukaku, nach der Europameisterschaft zunächst noch mit Rückstand, deutete früh an, wie er den Blues helfen kann. Eine Verletzung im Oktober warf ihn dann aber deutlich zurück, sodass er mit fünf Pflichtspieltoren aktuell noch nicht die fantastischen Quoten der letzten Jahre bestätigen kann. Aber: Lukaku ist eine Hilfe, Lukaku ist ein großartiger Stürmer und sobald er seinen Rhythmus hat, wird er das auch unter beweis stellen. Die Strahlkraft dieses Transfers spricht außerdem ganz klar für sich.

Manuel Behlert 

 

(Messi Photo by Sebastien Muylaert/Getty Images) (Cristiano Ronaldo Photo by Alex Pantling/Getty Images) (Lukaku Photo by Catherine Ivill/Getty Images)

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