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90PLUS » Ricken: Chance auf Bellingham „lag bei einem Prozent“
Bundesliga

Ricken: Chance auf Bellingham „lag bei einem Prozent“

Manuel Behlert
20.06.25, 23:05
Manuel Behlert
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Lars Ricken
(Foto: Getty Images)

Dem BVB ist im Sommer durchaus ein Coup gelungen. Jobe Bellingham konnte vom AFC Sunderland verpflichtet werden. Die Ablöse war stattlich, die Konkurrenz war groß. Der BVB hat sich trotzdem durchgesetzt. 

Der Spieler konnte sein Debüt schon bei der Klub-WM feiern, wird nun langsam herangeführt und soll zur neuen Saison dann gleich eine wichtige Rolle übernehmen. Lars Ricken sprach nun über den Transfer und zeigte auf, dass es sich wirklich um einen Coup für den BVB handelte. Vor allem aufgrund der Begleitumstände.

Ricken spricht über Bellingham-Deal

Er ließ verlauten, dass dieser Transfer der schwierigste in seiner Laufbahn gewesen sei. „Vor dem ersten Treffen haben wir gehört, dass die Chance, Jobe zu bekommen, bei einem Prozent lag. Jobe wollte einfach seinen eigenen Weg gehen, nicht nur der Bruder von Jude sein. Das erste Mal bin ich im März nach England gereist, mit dem Ziel, die Ein-Prozent-Marke zumindest zu verdoppeln. Das war der Grundstein in den Verhandlungen. Nach dem Gespräch mit ihm und seinen Eltern ist die Tür immer weiter aufgegangen“, so Ricken.

Das Treffen mit der Spielerseite sei entscheidend gewesen. Die Mitbewerber hatten nämlich auch ihre Argumente. „Wir haben ihm seine Befürchtung genommen, dass er sich in den Augen der Menschen nicht zu einer eigenen Spielerpersönlichkeit entwickeln kann. In Sunderland hat er ja schon gezeigt, dass er seine ganz individuellen Fußabdrücke hinterlässt. Jobe hat in Englands zweiter Liga 109 Spiele absolviert, obwohl er noch so jung ist. Das ist wahrscheinlich die härteste Schule, die ein junger Spieler gehen kann“, so Ricken.

Am Ende waren mehr als 30 Millionen Euro fällig, um den Engländer zu verpflichten. Ob sich das im Endeffekt ausgezahlt hat, wird man erst in einiger Zeit sehen. Aber die Voraussetzungen sind gut, dass dieser Deal zu einem Erfolg wird.

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