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90PLUS » Jackson „der neue Bernat“: Harte Kritik an Hoeneß-Aussagen zu Neuzugang
Bundesliga

Jackson „der neue Bernat“: Harte Kritik an Hoeneß-Aussagen zu Neuzugang

Manuel Behlert
09.09.25, 11:40
Manuel Behlert
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Uli Hoeneß
(Foto: Getty Images)

Uli Hoeneß hat es wieder einmal getan. Am Sonntag war er zu Gast im Doppelpass bei Sport1 und hat sich nicht zurückgehalten. Seine Privatfehde mit Lothar Matthäus feuerte er weiter an. Hinzu kommt, dass er Max Eberl teilweise kritisierte, ihm dann wieder eine gewisse Rückendeckung zusprach, nur, um ihm erneut zu kritisieren. 

Es war ein Auftritt, der Fragen aufwarf. Hoeneß sprach davon, dass Bayern womöglich sogar der Gewinner des Transfersommers gewesen sei, was angesichts dessen was man vor hatte und was am Ende dabei herumkam zumindest eine gewagte These ist.

Zuletzt haben sich ohnehin schon einige Experten verwundert gezeigt, was die Aussagen des Ehrenpräsidenten anging. Und noch eine weitere Aussage sorgte für Erstaunen. Hoeneß plauderte nämlich ganz fröhlich die kompletten Details zum Leihvertrag von Neuzugang Nicolas Jackson aus.

Hoeneß-Kritik auch von Kommentator Fuss

Während Matthäus bereits auf die erneute Kritik reagiert hatte, hinterfragte auch Sky-Kommentator Wolff Fuss (49), ob Hoeneß seinem Verein damit wirklich einen Gefallen tun würde. In der Sky-Sendung „Glanzparade“ sagte er im Gespräch mit seinem Kollegen Thomas Wagner: „Es würde mich interessieren, ob ihm bewusst ist, was das für einen Effekt, einen Abstrahl-Effekt auf Bayern München hat. Und dann weiß er genau, wen er beschädigt: Der Jackson spielt nicht 40-Mal von Anfang an. Der Eberl muss ein bisschen ruhiger werden. Wenn die richtigen Leute auf den richtigen Positionen sitzen (würden), dann wären er und Rummenigge schon lange am Tegernsee in der Sonne, und zwar ausschließlich. Und so reiht sich eigentlich Punkt an Punkt, und Du denkst Dir: Da bin ich fassungslos. Also ich saß amüsiert, fassungslos vorm Fernseher und habe mir gedacht: Was passiert hier?“

Hoeneß teilte mit, dass die Kaufpflicht von Jackson nur dann greift, wenn er 40 Spiele von Beginn an machen würde. Und die, so Hoeneß, „macht er eh nie“. Der Ton macht die Musik. Der Ehrenpräsident hat nicht analysiert, dass es ohnehin nicht sehr viel mehr Spiele als die 40 gibt und dass Jackson ja auch beim Afrika-Cup ist.

Fuss könne Hoeneß „ein Stück weit verstehen, weil er die Dinge ja, nach eigenem Denken, im Sinne des Vereins regeln will – also glaubt zu regeln. Er versucht ja alles im Sinne des Vereins, beschädigt aber handelnde Personen, Spieler – jetzt ist es nicht mehr der Bernat, jetzt ist es der Jackson. Der neue Bernat. Ich verstehe es nicht.“

Bleibt abzuwarten, ob jetzt auch intern ein wenig Gegenwind auf Hoeneß zukommt.

THEMENNicolas JacksonUli Hoeneß
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