Der FC Barcelona durchkämmt den Markt auf der Suche nach einer interessanten und erschwinglichen Option, um die Verteidigung zu verstärken. Das zeichnet sich schon seit geraumer Zeit ab.
Während man abwartet, wie sich die Situation von Ronald Araujo entwickelt, beeinflusst der langfristige Ausfall von Andreas Christensen die zweite Saisonhälfte, obwohl genau dieses Szenario dem Verein einen gewissen Spielraum beim Gehaltseinkommen verschafft. Denn ihn muss man nicht für die zweite Saisonhälfte registrieren.
Die sportliche Leitung bevorzugt einen linken Innenverteidiger, und einer der Namen, der im Umfeld des FC Barcelona aufgetaucht ist, ist Nathan Aké (30). Der Verteidiger von Manchester City hat in dieser Saison unter Pep Guardiola an Bedeutung verloren und würde einen Wechsel begrüßen, der ihm im Hinblick auf die WM 2026 im Sommer mehr Spielzeit verschafft.
Ake-Dilemma für den FC Barcelona
Es gibt allerdings wie so häufig einen Haken. Und das berichtet die Mundo Deportivo, eine eher barcanahe Quelle. Ein Transfer wird nicht leicht zu realisieren sein, weil eine Ablösesumme für den bis 2027 an City gebundenen Spieler fällig ist und er zudem kein kleines Gehalt kassiert.
Derzeit wird von einem Preisschild in Höhe von 20 Millionen Euro ausgegangen. Und es herrschen Zweifel, ob Barca in der Liga ist, einen Transfer dieser Größenordnung zu stemmen. Wie gesagt: Gehalt und Ablösesumme fließen beide mit ein, wenn es um die Beurteilung der finanziellen Kosten geht.
Sein Name steht ebenso wie die Namen vieler anderer Spieler auf der Liste von Barcelona. Und das im Rahmen einer Strategie, bei der der Verein alle Chancen in Erwägung zieht, um eine Marktchance zu finden, die sofortige Erfolge verspricht. Das generelle Profil von Ake ist auf jeden Fall eines, das für den FC Barcelona passen wäre.

