An Neujahr hat sich der FC Chelsea von Trainer Enzo Maresca getrennt. Die Blues haben nach einigen Differenzen entschieden, dass es besser ist, wenn man getrennte Wege geht. Auch Maresca selbst soll zuletzt nicht mehr zufriedne gewesen sein, auch nicht mit der Art und Weise, wie er behandelt wurde.
Bei der Suche nach einem Nachfolger gibt es derweil klare Tendenzen. Liam Rosenior hat nun auch noch erklärt, dass er Ambitionen hat, in der Premier League als Trainer zu arbeiten, und dass er „nicht weiß“, ob er angesichts des starken Interesses von Chelsea bei Straßburg bleiben wird.
Calum McFarlane, der Trainer der U21 von Chelsea, wird die Mannschaft am Sonntag im Spiel gegen Manchester City betreuen. Danach soll im Idealfall relativ zeitnah eine Lösung vorgestellt werden.
Rosenior: Aussagen lassen aufhorchen
Doch zurück zu Rosenior. „Jeder Trainer möchte auf dem höchstmöglichen Niveau arbeiten – ich habe mich nie gescheut, das zu sagen – und ich arbeite hier auf einem sehr hohen Niveau“, sagte er nach dem Spiel seiner Mannschaft gegen Nizza (1:1), wodurch die Elsässer weiterhin auf Platz sieben bleiben. Ein Zukunftsbekenntnis in Richtung seines aktuellen Klubs ist das nicht. Und die Drähte zwischen Chelsea und Strasbourg sind bekanntermaßen kurz.
„Ich weiß es nicht“, sagte er weiterhin über seine Zukunft. „Es gibt nichts Konkretes. Im Leben weiß man nie, was als Nächstes kommt. Ich liebe diesen Verein … Ich weiß keine Antwort auf diese Frage, das ist meine ehrliche Antwort. Die Dinge sind noch nicht konkret, vielleicht gibt es Interesse, wir werden sehen.“

Laut der englischen Times sind die Dinge aber schon weiter. Die Blues haben Gespräche über seine Ernennung zum neuen Cheftrainer geführt. Jetzt spielt Straßburg erst am kommenden Wochenende wieder, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass man bei Chelsea jetzt Tempo machen wird.

