Es war endlich mal wieder Zeit für ein Derby in Paris! In der Ligue 1 bekamen es Paris Saint-Germain und der neureiche Paris FC miteinander zu tun. Vor dem Spiel war die Verteilung der Rollen klar, PSG ging als klarer Favorit in dieses Duell.
Paris FC, seinerseits Aufsteiger, wollte im ersten von zwei Derbys, die kurz nacheinander stattfinden, dafür Sorgen, dass der amtierende Meister Probleme bekommt. Und für einen Aufsteiger ist der Kader gar nicht so schlecht.
Spieler wie Jonathan Ikone, Otavio oder Willem Geubbels standen beim Gast im Aufgebot. PSG war wenig überraschend aber besser aufgestellt und übernahm auch von Beginn an komplett die Kontrolle.
PSG gewinnt Derby knapp
Von Beginn an war es eine klare Sache für PSG. Die Mannschaft von Trainer Luis Enrique, die in Abwesenheit von Achraf Hakimi mit Warren Zaire-Emery hinten rechts begann, hatte mehr Ballbesitz. Zeitweise waren es fast 80 %, dann rund 70, aber die Richtung war von Anfang an klar. Es gab auch Chancen, so zum Beispiel durch Ousmane Dembele und Desire Doue. Doch der Paris FC bekam immer noch ein Abwehrbein dazwischen. Entlastung war aber nur wenig vorhanden beim Team, bei dem Kevin Trapp im Tor stand.
Es dauerte allerdings bis kurz vor der Pause, ehe die Hausherren das 1:0 erzielten. Desire Doue, der junge Offensivspieler, trug sich hier in die Torschützenliste ein. Mit dem 1:0 ging es auch in die Kabine, ehe der Paris FC plötzlich schwungvoll aus der Kabine kam und einen Elfmeter zugesprochen bekam. Nach 50 Minuten traf der schon angesprochene Geubbels stark zum 1:1. Jetzt keimte natürlich Hoffnung beim Außenseiter auf.
Doch diese machte Dembele schon zwei Minuten später mit der erneuten Führung zunichte. PSG war jetzt klar auf Siegeskurs, aber machte den Deckel nicht drauf. Deswegen lebte das Spiel von der Spannung. Es wurde am Ende aber nicht mehr knifflig für den Gastgeber, der damit weiter einen Punkt hinter Lens steht.

