Ein Tapetenwechsel von Marc-Andre ter Stegen rückt näher, ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Der deutsche Torhüter hat einem Wechsel zum spanischen Klub, FC Girona, grundsätzlich zugestimmt, doch mehrere Faktoren bremsen den Deal derzeit aus. Das berichtet die Sport Bild.
Beim FC Barcelona ist ter Stegen sportlich ins Hintertreffen geraten. Nach einer langen Verletzungspause in der Saison 2024/25 und einer Rückenoperation in der laufenden Spielzeit ist der 33-Jährige unter Trainer Hansi Flick nicht mehr gesetzt. Stattdessen ist Joan Garcia die klare Nummer eins, während dem 44-fachen Nationalspieler nur die Rolle als Ersatzkeeper vorbehalten bleibt.
Ter Stegen will Spielpraxis
Mit Blick auf die WM 2026 steht ter Stegen unter Zugzwang. Um seine Chancen in der Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann zu wahren, benötigt er regelmäßige Einsätze auf hohem Niveau. Genau diese Perspektive könnte ihm Girona bieten. Laut der spanischen Zeitung Sport kann sich ter Stegen einen Wechsel auf Leihbasis für ein halbes Jahr gut vorstellen.
Auch abseits des Platzes spricht einiges für Girona. Der Klub liegt nur rund eine Stunde von Barcelona entfernt, was die familiäre Situation des Keepers erleichtern würde. Ein Auslandswechsel gilt daher aktuell als unwahrscheinlich.

Gehalt und Torwartfrage bremsen den Deal
Der Knackpunkt ist wohl finanzieller Natur. Ter Stegen soll nicht bereit sein, auf Teile seines üppigen Gehalts zu verzichten. Sein Vertrag in Barcelona bringt ihm geschätzt 18 bis 20 Millionen Euro pro Jahr ein. Selbst wenn Barca einen Großteil davon übernehmen würde, bliebe für Girona noch eine erhebliche Summe übrig. Allerdings offenbar zu viel für den abstiegsbedrohten Klub.
Hinzu kommt eine weitere Baustelle: Erst muss die Zukunft von Dominik Livakovic geklärt werden, der Girona verlassen soll. Solange dieser Transfer offen ist, kann der ter-Stegen-Deal wohl nicht finalisiert werden.

