ManCity hat seine Pflichtaufgabe gegen Exeter City mit einem 10:1 problemlos gemeistert. Auch Neuzugang Semenyo traf erstmals.
Nachdem sich mit Crystal Palace am Samstag bereits der Titelverteidiger gegen Sechstligist Macclesfield aus dem FA Cup verabschiedet hat, wollte es Vorjahresfinalist gegen Exeter City besser machen. Dennoch rotierte Pep Guardiola gegen den drittklassigen Gegner ordentlich durch und ermöglichte neben Neuzugang Antoine Semenyo auch einigen Talenten, sich zu zeigen.
Schon in der zwölfte Minute brachte einer der Youngsters die Cityzens in Front. Max Alleyne traf nach einer Ecke für die Skyblues. Kurz zuvor musste der haushohe Favorit jedoch kurz zittern, doch Ersatzkeeper James Trafford parierte stark gegen Liam Oakes‘ Kopfball und verhinderte so den frühen Rückstand.
Fitzwater im Pech gegen ManCity: Skyblues profitieren von Eigentoren
Nach dem Führungstor entwickelte sich das erwartete Spiel. ManCity kontrollierte nach Belieben und legte auch auf der Anzeigetafel nach. Rodri, bis dahin nicht gut in der Partie, erzielte mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern das 2:0, das endgültig die Spannung aus dem Spiel nahm (24.). Noch vor der Pause fiel das 0:3 aus Sicht der Gäste. Jack Fitzwater wollte eine Cherki-Ecke klären, köpfte aber nur Mitspieler Jake Doyle-Hayes ein, von dem der Ball ins eigene Tor prallte (42.). Weil Fitzwater in der Nachspielzeit auch noch selbst ein Eigentor unterlief (45+3.), ging ManCity im Energiesparmodus mit einem 4:0 in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel machte das Top-Team nicht viel mehr als nötig, legte aber brutal effektiv weitere Tore nach. Erst bereitete Semenyo das 5:0 durch Rico Lewis vor (48.), dann krönte der Neuzugang sein Debüt sogar noch mit einem eigenen Treffer (54.). Zwanzig Minuten vor dem Ende veredelte Tijani Reijnders ein starkes Solo von Jeremy Doku mit dem 7:0 für ManCity (71.).
Mit Nico O’Reilly durfte sich ein weiteres Eigengewächs in die Torschützenliste eintragen, der Linksverteidiger traf in der 79. Minute per Kopf. Das Scheibenschießen war damit noch nicht beendet, der erst 17-jährige Ryan McAidoo traf bei seinem ersten Einsatz für die Profis (86.).
Das schönste Tor des Tages gelang jedoch dem Drittligisten und der Ehrentreffer war hochverdient. George Birch zog aus 19 Metern mit links wuchtig ab und setzte den Ball genau in den Winkel (90.). Kurz darauf sorgte Lewis mit seinem zweiten Tor für 10:1-Endstand (90+1.). Das Torfestival war die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte für Exeter City und der deutlichste Sieg im FA Cup für Manchester City.

