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90PLUS » Afrika-Cup: Nigeria dominiert Algerien und zieht hochverdient ins Halbfinale ein
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Afrika-Cup: Nigeria dominiert Algerien und zieht hochverdient ins Halbfinale ein

Jakob Peinemann
10.01.26, 19:04
Jakob Peinemann
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Nigeria
MARRAKECH, MOROCCO - JANUARY 10: Victor Osimhen of Nigeria and Rayan Ait Nouri and Ramiz Larbi Zerrouki of Algeria during the Africa Cup of Nations AFCON match between Algeria and Nigeria at the Grand Stade on January 10th, 2026 in Marrakech, Morocco. Photo by Segun Ogunfeyitimi Copyright: xshengolpixsx

Am Samstagnachmittag fand das nächste Viertelfinale des Afrika-Cups statt. Nigeria dominierte die Partie gegen Algerien über weite Strecken und gewann nach einer überzeugenden Leistung mit 2:0.

Es war das Duell der beiden einzigen Mannschaften, die bis dahin alle Spiele des Turniers gewonnen hatten. Bei Algerien standen mit Ramy Bensebaini, Fares Chaibi, Ibrahim Maza und Mohamed Amoura gleich vier aktive Bundesligaspieler in der Startelf.

Nigeria fand jedoch besser in die Partie, hatten gleich zu Beginn einige Chancen und auch höhere Ballbesitzanteile. Das änderte sich im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs nicht. Die größte Chance hatte nämlich ebenfalls Nigeria: Nach einem missglückten Abschlag lief Akor Adams allein aufs Tor zu und schoss knapp drüber – hier wäre definitiv mehr drin gewesen (37.). Algerien wiederum tat sich in den ersten 45 Minuten extrem schwer, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Dem Team von Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic gelang kein Torschuss.

Nigeria steht im Halbfinale

Kurz nach der Pause war der Bann gebrochen – natürlich war Victor Osimhen zur Stelle. Nach einer Flanke von Bruno Onyemaechi kam der Stürmer von Galatasaray aus kürzester Distanz an den Ball und köpfte ihn wuchtig ins kurze Eck (47.). Wenig später kam er erneut nach einer Flanke zum Kopfball, diesmal bekam er aber nicht genügend Druck hinter den Ball (54.). Kurz darauf legte Nigeria das 2:0 nach – und wie! Nach einem tollen Steckpass stand Osimhen frei vor dem Tor, legte aber uneigennützig auf Adams quer, der den Torwart umkurvte und den Ball ins leere Tor schob (57.).

Nach dem Zwei-Tore-Rückstand wurden die Wüstenfüchse endlich offensiv aktiv und versuchten, das Ausscheiden noch abzuwenden. Die Super Eagles blieben aber stabil und zogen verdientermaßen ins Halbfinale ein. Dort treffen sie am Mittwochabend auf Gastgeber Marokko, die sich gestern gegen Kamerun durchsetzten konnten.

 

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