Die Trainersuche bei Manchester United gestaltet sich offenbar schwieriger als erhofft. Nach der Trennung von Ruben Amorim müssen die Verantwortlichen der Red Devils einen ersten Dämpfer hinnehmen: Ein prominenter Wunschkandidat hat dem englischen Rekordmeister abgesagt.
Wie die italienische Zeitung Tuttosport nämlich berichtet, nahm Manchester United Kontakt zu Simone Inzaghi auf, um einen möglichen Wechsel im kommenden Sommer auszuloten. Der 49-Jährige soll dem Interesse jedoch direkt eine klare Absage erteilt haben. Sein voller Fokus liege demnach auf seiner aktuellen Aufgabe.
Inzaghi sieht seine Zukunft nicht in England
Inzaghi steht erst seit rund sieben Monaten bei Al-Hilal unter Vertrag und hat dort einen lukrativen Zweijahresvertrag unterschrieben. Dieser soll ein Gesamtvolumen von etwa 50 Millionen Euro umfassen. Eine Summe, die selbst für Manchester United schwer zu übertreffen wäre. Auch aus sportlicher Sicht gibt es für den Italiener derzeit wenig Gründe für einen Wechsel: Al-Hilal führt die Saudi Pro League an und ist zudem in der asiatischen Champions League bislang ohne Punktverlust.

Für United ist die Absage ein weiterer Rückschlag in einer ohnehin unruhigen Phase. Nach dem Aus von Amorim sondierten die Klubverantwortlichen laut Tuttosport mehrere namhafte Optionen. Auch Zinedine Zidane soll ein Thema gewesen sein, doch auch dieser Plan zerschlug sich. Der Weltmeister von 1998 wird weiterhin als möglicher Nachfolger von Didier Deschamps bei der französischen Nationalmannschaft gehandelt.
Damit rücken bei den Red Devils offenbar Übergangslösungen stärker in den Fokus. Namen wie Ole Gunnar Solskjær, Michael Carrick oder Ruud van Nistelrooy gelten als interne Kandidaten, um die Zeit bis zu einer langfristigen Entscheidung zu überbrücken. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer dürfte Manchester United somit weiter beschäftigen.

