Der FC Bayern München hat Tom Bischof im Sommer 2025 von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Und das mit Vertragsende, deswegen war der Mittelfeldspieler, der in München auch als Linksverteidiger eingesetzt wurde, auch ein Schnäppchen.
Bisher hat er sich auf jeden Fall gut zurechtgefunden. Klar, noch passt bei Bischof noch nicht alles, aber es sieht bisher in Ansätzen sehr gut aus. Am Wochenende durfte er neben Aleksandar Pavlovic im Mittelfeld ran, selbst der WM-Traum lebt noch, auch wenn es wahrscheinlicher ist, dass er zunächst einmal bei der U21 bleibt.
Im Gespräch mit der FAZ sprach Bischof unter anderem über seine bisherige Zeit beim FC Bayern.
Bischof überrascht vom FC Bayern
Und dabei betonte der Mittelfeldspieler, dass es ihn überrascht hat, wie die Dinge beim Rekordmeister laufen und wie das Klima innerhalb der Mannschaft zu bewerten ist. „Bevor ich nach München zog, hätte ich mir nie vorstellen können, dass die Bayern-Stars so normal sein könnten. Ich weiß gar nicht, was ich erwartet hatte. Vielleicht, dass sie unnahbar wären. Aber ganz und gar nicht“, so Bischof.
Und weiter: „Zuerst überraschte mich Kimmichs Nachricht. Er meldete sich schon, als der Deal unterschrieben war und ich noch für Hoffenheim spielte. Dann gab es die erste Begegnung mit Manuel Neuer. Ich war mit Aleks Pavlović im Aufzug, und dann kam er herein. Und er war so witzig, so bodenständig, so amüsant und vor allem so nett. Die Bayern-Kabine ist wirklich ein außergewöhnlicher Ort. Ein Ort voller Energie und Entschlossenheit, und trotzdem gemütlich.“

Der Neuzugang schwärmt also von der Teamchemie beim FC Bayern, die in den letzten Jahren dem Vernehmen nach eben nicht so gut gewesen sein soll. Außerdem wurde ihm die Frage gestellt, welcher Spieler ihn bisher im direkten Duell am meisten beeindruckt hat: „Bis vor wenigen Monaten hätte ich Granit Xhaka genannt. Aber seit unserem Spiel gegen Paris Saint-Germain muss ich sagen: Vitinha. Er dirigiert das gesamte Spiel von PSG. Er ist ständig in Bewegung, er ruht sich nie aus, er ist immer anspielbereit. Es ist wirklich schwer, gegen ihn zu spielen.“

