Borussia Dortmund ist momentan einer der wenigen Verfolger des FC Bayern. Wobei das bei einem Rückstand, der gegenwärtig schon elf Punkte beträgt, auch nicht so richtig stimmt. Die Dortmunder spielen eine solide Saison, aber auch nicht mehr.
Damit es einen wirklichen Bayern-Verfolger geben könnte, müsste ein Team über sich hinauswachsen und Bayern etwas anbieten. Wie bei der Meisterschaft von Bayer 04 Leverkusen. Oder in Teilen so wie bei der Fast-Meisterschaft des BVB kürzlich.
Für Niko Kovac, den Trainer des BVB, ist es momentan keine Frage, ob man in dieser Saison oder generell zeitnah mit dem FC Bayern mithalten kann. Zumindest auf Strecke.
Kovac spricht über Bayern-Dominanz
„Wir können Bayern nicht herausfordern, das sieht wohl jeder. Bayern ist nicht nur Tabellenführer in der Bundesliga, sondern auch in der Champions League ganz oben mit dabei“, sagte der BVB-Trainer vor dem Spiel seiner Mannschaft in der Bundesliga gegen Werder Bremen.
Und weiter: „Das heißt, diese Mannschaft spielt in einer eigenen Liga, die man im Rest der Bundesliga momentan nicht findet. Wir wissen am Ende, wo Bayern einkauft und wo wir einkaufen. So ist es nun mal. Das müssen wir alle akzeptieren. Ich habe zu Saisonbeginn gesagt, dass wir so schnell wie möglich unter die ersten vier Teams kommen wollen.“ Dieses Ziel scheint man zwar zu erreichen, aber grundsätzlich sieht es so aus, als hätte man die Avancen nach ganz oben schon aufgegeben.

Bitter für den BVB ist es auch, dass man in dem Wettbewerb, wo man am ehesten eine Chance auf einen Titel hätte, nämlich im DFB-Pokal, schon ausgeschieden ist. Hier hatte man sich deutlich mehr ausgerechnet.

