Statt eines zentralen Mittelfeldspielers stehen bei Juventus Turin aktuell offenbar die Außenbahnen im Vordergrund, insbesondere die rechte Abwehrseite. Dabei sind zwei prominente Namen in den Fokus der Bianconeri gerückt, darunter ein ehemaliger und ein aktiver Spieler des FC Bayern.
Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, gilt Noussair Mazraoui von Manchester United derzeit als einer der favorisierten Kandidaten. Der marokkanische Nationalspieler, der bei den Red Devils zuletzt nur eine Nebenrolle spielte, soll intern deutlich an Zustimmung gewonnen haben. Auch Sascha Boey soll auf dem Zettel stehen.
Juventus prüft Optionen für die rechte Seite
Mazraoui kommt in dieser Saison bislang nur auf neun Einsätze und galt unter dem früheren United-Trainer Ruben Amorim als außen vor. Der vielseitige Außenverteidiger, der rechts und auch links eingesetzt werden kann, denkt dem Bericht zufolge über einen Tapetenwechsel nach, auch mit Blick auf die anstehende WM. Juventus beobachtet die Situation genau und soll bereits im vergangenen Sommer lose Kontakt aufgenommen haben.
Neben Mazraoui wird auch Sacha Boey als Option gehandelt. Der Franzose steht beim FC Bayern München unter Vertrag, gilt dort aber als Abgangskandidat. Juventus prüft demnach, ob sich eine Gelegenheit für einen Wechsel ergeben könnte, sollte sich eine finanziell passende Lösung abzeichnen.

Hintergrund der strategischen Neuausrichtung ist die hohe Belastung von Pierre Kalulu, der auf der rechten Seite in der laufenden Saison fast jede Minute absolviert hat. Die sportliche Führung um Damien Comolli und Giorgio Chiellini will hier nachlegen, bevor man sich wieder dem zentralen Mittelfeld widmet. Parallel dazu sondiert Juventus weiterhin den Markt für einen offensiven Außenbahnspieler. Federico Chiesa bleibt dabei der Wunschkandidat, aber auch Alternativen wie Daniel Maldini stehen bereit.

