Sein Debüt gegen den BVB war absolut hervorragend, direkt in seinem ersten Spiel in der Bundesliga traf Younes Ebnoutalib. Und das auch noch bei dem Klub, für den er immer in der Bundesliga spielen wollte, Eintracht Frankfurt.
Sein zweites Spiel war dann am Dienstagabend in Stuttgart. Die Hessen verloren mit 2:3, Ebnoutalib wurde nach einem Tackling von Jeff Chabot, das robust, aber nicht unfair war, frühzeitig vom Feld genommen. Das Knie war weggeknickt, es sah sehr unangenehm aus. Noch am Spielfeldrand wurde er behandelt, der so genannte Schubladentest folgte.
Wer sich ein wenig auskennt, der weiß: Damit wird überprüft, ob ein Kreuzbandriss vorliegt. Und das war in der Tat eine Befürchtung der Hessen am Dienstag. Ein MRT am Mittwoch sollte Klarheit bringen.
Ebnoutalib: Leichte Entwarnung für SGE-Stürmer
Laut Patrick Berger, Reporter bei Sky, ist die Diagnose nun vorhanden. Und der Stürmer von Eintracht Frankfurt hat sich tatsächlich am Knie verletzt, aber immerhin nicht ganz so schlimm wie erwartet. Das Kreuzband ist nicht betroffen, dafür das Innenband. Hier liegt ein Anriss vor, der den Stürmer zu einer Pause von vier bis maximal sechs Wochen zwingt.
Glück im Unglück also! Aber dennoch bitter, schließlich fehlen auch Michy Batshuayi und Jonathan Burkardt derzeit in der SGE-Offensive. Beide sind auch langzeitverletzt, also nicht in Kürze wieder fit. Jessic Ngankam spielt keine Rolle. Also wird viel von Arnaud Kalimuendo, der Leihgabe von Nottingham Forest, abhängig sein. Er machte in den ersten beiden Spielen aber durchaus einen sehr ordentlichen Eindruck und schaffte es mehrfach, sich gut in Szene zu setzen.

