Naby Keita kam seinerzeit vom FC Liverpool zu Werder Bremen und sollte dabei mithelfen, den Klub weiter zu stabilisieren. Er sollte seine eigene Erfahrung einbringen und sein Team auf ein neues Niveau heben. Doch das war nicht der Fall.
Oft fehlte er angeschlagen, auch wenn er fit war, waren seine Leistungen nicht berauschend. Er drängte sich im Training auch nicht wirklich auf. Die Bremer verliehen ihn schließlich nach Ungarn, doch zuletzt deutete sich auch da keine Lösung an.
Bis jetzt! Denn: Naby Keïta wird nicht zum SV Werder Bremen zurückkehren, sondern mit sofortiger Wirkung zum ungarischen Traditionsverein Ferencváros Budapest wechseln, an den er seit Anfang des Jahres 2025 ausgeliehen war. Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Das gab Werder nun offiziell bekannt.
Keita verlässt Werder Bremen
„Nach der Beendigung der Leihe haben wir nun eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Wir wünschen Naby alles Gute für die Zukunft“, erklärte Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball bei Werder Bremen.
„Naby Keïta wechselte im Jahr 2023 vom FC Liverpool an die Weser. Für Werder kam der 30-Jährige fünf Mal in der Bundesliga zum Einsatz. Im Januar 2025 wurde Keïta an Ferencváros Budapest ausgeliehen. Für die Ungarn stand er bislang 28 Mal auf dem Platz“, heißt es weiterhin nüchtern in der Mitteilung von Werder. Dadurch wird zumindest ein wenig Gehaltsbudget frei, auch wenn der Mittelfeldspieler einen eher leistungsbezogenen Vertrag hatte.

