Im Spiel des FC Bayern beim 1. FC Köln am Mittwoch verletzte sich Konrad Laimer in der Schlussphase. Der FCB hoffte, dass es sich nicht um eine schlimme Verletzung handelte, aber der Gesichtsausdruck von Laimer, der vom Feld humpelte, war nicht gerade hoffnungsvoll.
Einen Tag später gab es nun die Diagnose von der medizinischen Abteilung des Rekordmeisters. Der Österreicher hat sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen und wird „vorerst“ ausfallen, heißt es.
Eine genaue Ausfalldauer wurde nicht kommuniziert, das ist beim FC Bayern aber so üblich. Bei einem Muskelfaserriss ist es normalerweise so, dass es ein wenig von der Größe des Risses abhängt, wann der Spieler wieder auflaufen kann. Im Mittel kann man mit einer Ausfallzeit von rund drei, manchmal vier Wochen rechnen.
Laimer fällt erst einmal aus
Angenommen, Laimer fällt rund drei Wochen aus, dann verpasst er die Spiele Leipzig, Saint-Gilloise, Augsburg, Eindhoven, HSV und wohl Hoffenheim. Zum Pokal gegen Leipzig dürfte es dann wieder reichen, wenn die Heilung optimal verläuft. Bitter für Bayern ist, dass derzeit auch Josip Stanisic, Joshua Kimmich und Sacha Boey, die anderen Optionen auf der Außenverteidigerposition hinten rechts, ausfallen. Zudem ist Alphonso Davies auf links zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen.
Für Vincent Kompany geht es nun darum, ein wenig zu improvisieren. Raphael Guerreiro ist ein Kandidat für die rechte Seite, selbst Tom Bischof könnte wohl dort spielen. Auch über Leon Goretzka müsste in der größten Not nachgedacht werden. Links bliebe momentan noch Hiroki Ito, der nach seinem Ausfallschritt mit überstrecktem Knie aus der Köln-Partie aller Voraussicht nach gegen Leipzig spielen kann.

