Es ist ruhig geworden um den ehemaligen Bayern-Star Douglas Costa. Nun könnte der Brasilianer nochmal nach Europa zurückkehren und sich in der Serie D versuchen.
Allerdings steht nicht etwa eine Rückkehr in eine Top-Liga im Raum. Wie Transferexperte Gianluca di Marzio berichtet, könnte der 35-Jährige in der vierten italienischen Liga eine neue sportliche Heimat finden und in Zukunft für Chievo Verona auflaufen. Demnach soll Costa die Rückrunde beim Tabellenzweiten der Serie D verbringen und dem Klub zum Aufstieg verhelfen.
Wer bei diesem möglichen Wechsel einen fußballromantischen Hintergrund erwartet, wird jedoch enttäuscht. Der Routinier soll ein halbes Jahr in Verona „geparkt“ werden, um anschließend nach Dubai zu wechseln, wo ein üppiges Gehalt bei Al-Ittifaq auf ihn warten soll. Der Tabellenletzte der zweiten Liga der Vereinigten Arabischen Emirate gehört ebenso wie Chievo Verona dem Italiener Pietro Laterza.
Douglas Costa vor Rückkehr: Zweite Station in Italien?
Eine sofortige Unterschrift in Dubai ist für Costa derzeit allerdings nicht möglich, da bei Al-Ittifaq alle Plätze für ausländische Spieler belegt sind. Zuletzt hatte der abstiegsbedrohte Klub bereits den italienischen Altmeister Mario Balotelli unter Vertrag genommen, im Sommer soll mit Costa dann der nächste Star folgen.

Der ehemalige brasilianische Nationalspieler schloss sich einst im Alter von 19 Jahren Shakhtar Donezk an und machte sich bei den Ukrainern im europäischen Fußball einen Namen. 2015 legte der FC Bayern 30 Millionen Euro für den Tempodribbler auf den Tisch. Nach zwei Meisterschaften in Folge zog Douglas Costa 2017 zu Juventus weiter und gewann dort dreimal den Scudetto. Für die brasilianische Mannschaft lief er in dieser Zeit 31-mal auf (drei Tore). Nach einer weiteren Saison in München verließ er Europa 2021 und kickte anschließend noch für Gremio, LA Galaxy, Fluminense und den Sydney FC.
Vor einigen Monaten wurde sein Vertrag in Australien jedoch aufgelöst, weil der Spieler aufgrund rechtlicher Angelegenheit nicht aus Brasilien ausreisen durfte. Mittlerweile gab es auch ein Update im Fall Costa: Ein Deal mit Chievo rückt weiterhin deutlich näher.

