Enzo Fernández gehört zum Stamm bei Chelsea, zeigt sich mit der aktuellen sportlichen Situation allerdings nicht komplett einverstanden.
Wie die L’Équipe berichtete, ist der Argentinier etwas beunruhigt, nachdem der von ihm geschätzte Trainer Enzo Maresca zum Jahreswechsel gehen musste. Maresca gewann mit den Blues in seiner Premierensaison gleich zwei Titel, zerstritt sich aber mit der Klubführung. Diese ersetzt ihn schließlich durch Liam Rosenior, der zuvor beim Partnerverein Racing Straßburg in der Ligue 1 tätig war.
Fernández wird ebenfalls mit der Ligue 1 in Verbindung gebracht. Demnach stehe er auf einer Shortlist von Paris St. Germain, das aktuell nur auf Rang zwei hinter Überraschungsteam RC Lens liegt und am Montag auch noch im Pokal gegen den Lokalrivalen Paris FC ausschied. Dementsprechend herrscht Unmut beim amtierenden Champions-League-Sieger, der dennoch in der laufenden Transferperiode voraussichtlich nicht aktiv werde.
Fernández mit XXL-Vertrag bei Chelsea
Der für die Kaderzusammenstellung mitverantwortliche Luís Campos habe angekündigt, dass PSG zunächst die Förderung von Nachwuchsspielern intensivieren wolle, indem sie verstärkte Spielzeiten sammeln. Im Sommer dürfte allerdings wieder reichlich Geld für Neuverpflichtungen in die Hand genommen werden. Alleine, um die absolute Dominanz in Frankreich wiederherzustellen.

Ob sich eine Verpflichtung von Fernández umsetzen lässt, bleibt abzuwarten. Denn dieser ist noch bis 2032 (!) an Chelsea gebunden. Darüber hinaus flossen für ihn im Winter 2023 rund 121 Millionen Euro Ablöse an Benfica. Der zentrale Mittelfeldspieler ist seitdem aus der Startelf kaum wegzudenken und sammelte in 145 Pflichtspielen insgesamt 50 Scorerpunkte. Darüber hinaus trägt er in Abwesenheit von Reece James die Kapitänsbinde, was seinen Stellenwert nochmals unterstreicht.

