Der BVB beschäftigt sich nach wie vor mit ManCity-Youngster Oscar Bobb. Nun gibt es jedoch Konkurrenz aus der Premier League.
Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, hat sich der Fulham FC in den Poker eingeschaltet. Die Cottagers wollen den Norweger fest verpflichten und befinden sich bereits in Gesprächen mit dem Angreifer. Manchester City liegt ein Angebot in Höhe von rund 40 Millionen Euro vor, die Verhandlungen sind in vollem Gange.
Bereits Anfang Dezember wurde über das Interesse des BVB am Reservisten der Skyblues berichtet, zuletzt schien die Spur jedoch zu erkalten. Bei den Schwarz-Gelben ist man sich weiterhin nicht sicher, ob man ein Angebot für den 22-Jährigen vorlegen soll. Ursprünglich hatte der Bundesligist eine Leihe mit Kaufoption oder -pflicht anvisiert. Das Gesamtpaket aus einer Leihgebühr und der potenziellen Ablöse sowie Gehalt und Beratergebühren würde sich allerdings wohl im hohen zweistelligen Millionenbereich einpendeln. Eine Entscheidung soll in Kürze getroffen werden.
BVB oder Fulham? Bobb will als Stammspieler zur WM
Mit Cole Campbell hat Borussia Dortmund vor Kurzem einen jungen Außenspieler an die TSG Hoffenheim verliehen, zudem steht auch Julien Duranville vor einer Leihe. Im Kader des Bundesligazweiten besteht daher durchaus Bedarf, die Offensive für die zweite Hälfte der Saison in der Breite zu verstärken.
Fest steht, dass der junge Angreifer das Starensemble aus Manchester in diesem Winter verlassen soll und darf. Mit Antoine Semenyo, der für 70 Millionen Euro aus Bournemouth kam, haben sich die Skyblues vor Kurzem prominent verstärkt. Der Ghanaer ist gleich zur ersten Wahl auf dem rechten Flügel geworden.

Da für Bobb im Sommer die WM in den USA, Mexiko und Kanada ansteht, plant der Nationalspieler Norwegens den Abflug, um vor dem Turnier regelmäßig auf dem Platz zu stehen. Bei den Skandinaviern ist Bobb neben Arsenals Martin Ödegaard, Tormaschine Erling Haaland und Leipzig-Juwel Antonio Nusa einer der größten Hoffnungsträger bei der ersten WM-Teilnahme seit 1998.

