Auf der Suche nach einem neuen Trainer für Eintracht Frankfurt wird die Spur zu Marco Rose immer heißer. Wie schnell er übernehmen kann, liegt auch an RB Leipzig.
Nachdem die SGE nach dem 3:3 gegen Werder Bremen die Trennung von Dino Toppmöller bekannt gaben, rückt der ehemalige BVB- und Gladbach-Trainer weiter in den Fokus. Wie die Bild-Zeitung schreibt, liegt RB Leipzig jedoch noch keine Anfrage für den Übungsleiter vor. Dort steht Rose nach seiner Beurlaubung im Frühjahr 2025 noch bis Ende der laufenden Saison unter Vertrag.
Die Ablöse dürfte sich im Bereich von rund einer Million Euro einpendeln, berichtet das Boulevardblatt. Rose wäre bereits der fünfte SGE-Trainer, der zuvor im Red-Bull-Kosmos tätig war. Auch Niko Kovac, Adi Hütter, Oliver Glasner und der frisch entlassene Toppmöller standen in ihrer Karriere bei einem RB-Klub unter Vertrag.
Kommt Rose? Toppmöller-Nachfolger muss defensive Lücken stopfen
„Wir wollen jemanden, der eine gewisse Art und Weise Fußball spielt, offensiven und mutigen Fußball“, hatte Sportvorstand Markus Krösche zuletzt betont: „Und der in der Lage ist und die Bereitschaft hat, Spieler weiterzuentwickeln.“ Das hatte unter Toppmöller gerade in der vergangenen Saison gut geklappt, zuletzt zeigte der Trend jedoch klar in die falsche Richtung.
Während die Offensive weiterhin begeistern konnte, wurde die SGE zur Schießbude der Liga. Mit 39 Gegentore hat niemand mehr Treffer kassierte als die Eintracht, die trotzdem nach vier sieglosen Spielen noch auf dem siebten Tabellenplatz steht. Rose soll nun vor allem schnellstmöglich die Defensive stabilisieren, um den Europapokal nicht aus den Augen zu verlieren.

Bis der Toppmöller-Nachfolger – ob Rose oder doch ein anderer – seinen Vertrag unterschreibt, werden Dennis Schmidt und Alexander Meier die Mannschaft betreuen. Das Duo aus U23-Coach Schmidt und Vereinsikone Meier steht erstmals am Mittwoch an der Seitenlinie, wenn der Traditionsverein auswärts bei Qarabag Agdam um das Weiterkommen in der Champions League kämpft.

