Es war eine lange Leidenszeit, die Jamal Musiala erdulden musste. Im Sommer bei der Klub-WM hatte er sich im Spiel gegen PSG eine schwere Verletzung zugezogen und erst im Januar kehrte er in Leipzig wieder auf den Platz zurück.
Jetzt wird er behutsam aufgebaut. Der FC Bayern will nichts überstürzen mit ihm und versuchen, ihn so aufzubauen, dass er Mitte/Ende Februar wieder langsam aber sicher bei 100 % ist.
Die Vereinsmedien haben ihn bei seinem Weg zurück auf den Platz begleitet, entstanden ist dabei eine kleine Doku, ähnlich wie auch bei Alphonso Davies, der sogar noch länger fehlte und nicht mitmischen konnte.
Musiala spricht über Comeback
Ein sichtlich gelöster Musiala sprach über sein Comeback und sein Gefühl derzeit. „Ich bin wieder da! Die Verletzung war für mich eine große Lernerfahrung. Man lernt sich selbst besser kennen und wird auf die Probe gestellt. Reha macht keinen Spaß. Es ist immer schlimmer als vorher. Man versucht, in Bestform zurückzukommen und hoffentlich besser als je zuvor“; so der Offensivspieler.
Und weiter: „So wie alles gelaufen ist, hätte ich mich nicht besser fühlen können. Ich liebe es, auf dem Platz zu stehen. Spiele zu schauen ist etwas ganz anderes, als selbst auf dem Platz zu stehen. Das merkt man nach so einer Verletzung umso mehr.“

Musiala wird in den kommenden Spielen Schritt für Schritt aufgebaut. Er muss geduldig sein, das weiß er auch. Dennoch strebt er immer nach den größtmöglichen Zielen. „Jetzt beginnt ein neues Kapitel für mich – mit einer neuen Nummer. Robben war in meiner Kindheit mein absoluter Lieblingsspieler mit der Nummer 10. Man hat eine große Verantwortung, wenn man diese Nummer trägt. Ich hoffe, als besserer Spieler zurückzukommen“, sagte der Nationalspieler weiterhin.

