Der FC Union aus Berlin empfing heute an der Alten Försterei den BVB. Die Dortmunder wollten sich dabei besser präsentieren als zuletzt bei Tottenham, als man sich den Schneid abkaufen ließ und mit 0:2 verlor.
Union gilt aber generell als unangenehm zu bespielender Gegner, der in der Lage ist, auch mal große Teams zu ärgern. Unter anderem gegen Bayern konnte man zuhause etwas mitnehmen, spielte 2:2.
Union intensiv – Can souverän vom Punkt
Das Spiel begann munter, direkt zu Beginn hatten die Unioner eine erste gute Möglichkeit per Kopf. Dortmund schaffte es aber schnell, einen Fuß in das Spiel zu bekommen. Nachdem sich Serhou Guirassy gegen zwei Gegenspieler durchtanken konnte kam er im Duell mit Frederik Rönnow zu Fall und bekam einen Elfmeter zugesprochen. Emre Can nahm sich der Sache an und verwandelte. Nach 18 Minuten hatte Dortmund die zweite absolute Riesenchance. Doch irgendwie schafften es die Schwarzgelben, eine Doppelchance nach Riesenfehler der Unioner nicht im Tor unterzubringen. Union kam selten dazu, sich offensiv in Szene zu setzen. Die Anfangsphase der Dortmunder ging also komplett auf.
Bis zur 28. Minute brauchten die Unioner, um wieder einmal zu einer Torchance zu kommen. Nach einem ruhenden Ball köpfte Diogo Leite in Richtung Tor, doch Gregor Kobel war zur Stelle. Jetzt schenkte Dortmund dem Gegner zu viele Freistöße. Union nutzte das zwar nicht zum Ausgleich, dennoch stieg die Gefahr eines Gegentores für die Dortmunder immer weiter. Trotzdem brachte Dortmund die Führung mit in die Kabine und wirklich unverdient war das am Ende auch nicht.
Dortmund macht den Deckel drauf
Dortmund kam gefährlich aus der Kabine. Jobe Bellingham feuerte einen guten Schuss aus der Distanz ab,, der der pariert werden konnte. Kurz danach köpfte Nico Schlotterbeck nach einem ruhenden Ball das 2:0 für die Dortmunder. Danach wurde es hitzig, beide Seiten gingen jetzt ruppiger in die Zweikämpfe, es gab Diskussionen. Einige Tacklings waren auch grenzwertig. Im Laufe der 2. Halbzeit feierte dann Dortmund-Verteidiger Aaron Anselmino sein Comeback, er wurde für Emre Can eingewechselt.
Vor den Toren passierte weiterhin nicht allzu viel. Bis zur 84. Minute, denn dann machte Maximilian Beier den Deckel mit einem Schuss ins lange Eck drauf. Dabei wurde er gut von Bellingham bedient. Das war auch die Entscheidung, in der Folge passierte nicht mehr viel. Es blieb beim 0:3.

