Der Bayern-Vorstand sieht seinen Verein als selbstloses Vorbild für andere Klubs: „Der FC Bayern produziert mehr als 30 Prozent der Reichweite der Bundesliga im Ausland, bekommt aber deutlich weniger als die Hälfte davon als Ausschüttung. Wir stehen zum Solidarprinzip, wir sind Teamplayer.“

Jan-Christian Dreesen
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Wer aber dann den FCB für Rückstände in der Auslandsvermarktung verantwortlich mache, „sollte weniger lamentieren und stattdessen alles dafür tun, dass der eigene Klub und die eigenen Spieler international sichtbarer werden.“ Das ist eine klare Ansage für den Rest der Liga. Dennoch muss es Lösungen geben. Nicht nur national, sondern auch, um international besser mithalten zu können.