In der Bundesliga gab es im ersten von zwei Spielen am Sonntag gleich einmal ein Traditionsduell. Borussia Monchengladbach traf dabei zuhause auf den VfB Stuttgart und wollte einen Sieg einfahren.
Die Fohlen hatten in dieser Saison mit schwankenden Leistungen zu kämpfen. Mal spielten sie ordentlich, mal wieder auf einem schwächeren Niveau. Die Frage war: Welches Gesicht zeigt die Borussia gegen den VfB, der unter der Woche in Rom verlor?
Gladbach zu kompliziert, Stuttgart trifft
Der Start in die Partie war gleich sehr unterhaltsam. Beide Mannschaften gingen mit einer hohen Intensität in dieses Duell. Gladbach schaltete schnell um, hatte auch die ersten guten Szenen. Stuttgart wollte erst einmal über die Kontrolle ins Spiel finden. Der erste große Aufreger war ein Handspiel von Jamie Leweling. Er bekam den Ball aus kurzer Distanz an die Brust geschossen, von dort flog er an den Arm. Es gab den Elfmeter, den Haris Tabakovic aber verschoss. Alexander Nübel konnte hier sehr gut parieren.
Die Stuttgarter taten sich erst einmal schwer damit, Tore zu schießen oder zumindest einmal Gefahr zu kreieren. Es bahnte sich ein zähes Spiel an. Bis zur 30. Minute, dann kamen die Schwaben mal gefährlich in den Strafraum und trafen auch gleich zur Führung. Jamie Leweling kam im Gewühl an den Ball und setzte den Ball gut in die linke Ecke – 0:1! Nach dem Tor hatten die Gladbacher mit einer wachsenden Verunsicherung im Spiel nach vorne zu kämpfen. Das nutzte der VfB aber nicht für eigene Torgefahr. Es blieb ein Spiel mit eher wenigen Highlights. Mit dem 0:1 ging es auch in die Kabine.
Stuttgart nutzt die sich bietenden Chancen
Direkt nach dem Seitenwechsel hatten die Stuttgarter die erste sehr gute Chance. Ermedin Demirovic scheiterte aber an Moritz Nicolas. Generell waren die Schwaben das bessere Team nach der Pause. Auch, weil es die Gladbacher nicht schafften, halbwegs präzise aus der eigenen Hälfte zu kommen. Im Aufbau gab es immer wieder Ungenauigkeiten. Die Schwaben hatten auf der Bank noch einiges an Qualität, brachten unter anderem Deniz Undav, der auch gleich für Belebung sorgte.

66 Minuten waren gespielt als Joe Scally nach einem Eckball ein Eigentor unterlief. Auch danach konnten die Fohlen keinen Druck erzeugen. Es blieb das gleiche, schwache Bild in der Offensive. Als dann ich noch Nicolas patzte und einen Schuss von Undav durchließ, war mit dem 0:3 die Entscheidung quasi schon gefallen. Danach plätscherte das Spiel so ein wenig dem Ende entgegen, es blieb bei diesem Ergebnis.

