Eines der Themen bei der Kaderplanung des FC Bayern ist die Position im Tor. Die Zukunft von Manuel Neuer ist ungewiss, der Keeper patzte zuletzt immer mal wieder.
Jonas Urbig ist sein Vertreter, er wird langsam aufgebaut, aber es gelingt momentan auch ihm nicht, trotz sehr guter Ansätze konstant Leistung zu bringen. Auch Alexander Nübel „gehört“ dem FCB offiziell noch, er spielt in Stuttgart gut, aber nicht konstant herausragend.
Deswegen gibt es Fragezeichen, was diese Position angeht. Bayern will sich Zeit lassen, Neuer will sich Zeit lassen. Aber Dietmar Hamann, Sky-Experte, hätte, wenn er beim Rekordmeister etwas zu sagen hätte, schon frühzeitig gehandelt.
Hamann hätte Donnarumma geholt
Er hatte auch gleich eine Empfehlung an den FC Bayern parat, als er bei Sky 90 über die Position im Tor sprach. „Du brauchst einen robusten Torhüter, auf den du dich verlassen kannst. Vielleicht kann der Urbig das irgendwann, aber ich habe Bedenken, ob er das schon nächste Saison könnte. Auf der Bank wirst du kein besserer Torhüter, die Erfahrung kriegst du nur im Spiel“, so Hamann zunächst einmal zu Urbig.
Und dann kam sein Tipp: . „Ich hätte alles versucht, den Donnarumma zu holen. Sie haben für Upamecano 20 Millionen im Jahr hingelegt, sie haben für Musiala Unsummen ausgegeben und Verträge für utopische Summen verlängert, dann sollte das Geld für Donnarumma da sein“, schließlich sei dies „die wichtigste Position“ momentan für den Klub.

Das Problem: Dann hätte man einen Abgang von Manuel Neuer forciert. Beide gleichzeitig im Kader zu haben wäre sicher sich nicht gut gegangen oder zumindest nicht einfach geworden. Nun stellt sich für den Sommer die Frage, was man machen kann – und vielleicht muss. All das wird aber erst einmal von der Entscheidung Manuel Neuer abhängig sein.

