Der Transferpoker um Jean-Philippe Mateta geht in die nächste Runde. Ein sicher geglaubter Deal wackelt aktuell bedenklich.
Obwohl die AC Mailand bereits eine grundsätzliche Einigung mit Crystal Palace über einen Wechsel von Jean-Philippe Mateta erzielt haben soll, ist das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen. Genau diese Unsicherheit bringt nun Juventus ins Spiel. Wie der italienische Transfer-Journalist Gianluca Di Marzio berichtet, beobachten die Bianconeri die Situation genau und halten sich eine Hintertür offen, falls der Wechsel nach Mailand doch noch scheitern sollte.
Demnach habe sich Juve am Montagmorgen erneut nach dem aktuellen Stand bei Mateta erkundigt. Der französische Stürmer steht weiterhin ganz oben auf der internen Liste, sollte Milan nicht „durchziehen“. Zwar verfügen die Rossoneri über eine Vereinbarung mit Crystal Palace, doch ein finaler Vollzug lässt weiter auf sich warten. Das öffnet Raum für Konkurrenz.
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Jean-Philippe Mateta: Die perfekte Ergänzung für Juventus?
Dabei unterscheiden sich die Vorstellungen der beiden italienischen Top-Klubs deutlich. Milan plant, Mateta sofort fest zu verpflichten und den Goalgetter direkt in den eigenen Kader zu integrieren. Juventus hingegen würde dem Premier-League-Klub andere Bedingungen anbieten. Welche genau, ist nicht bekannt, doch denkbar wären alternative Zahlungsmodelle oder vertragliche Konstruktionen, die Palace entgegenkommen könnten.
Für die Turiner ist Mateta vor allem als physisch starker Mittelstürmer interessant. Trainer Luciano Spalletti hofft auf zusätzliche körperliche Präsenz in seinem Angriff. Der 28-Jährige bringt seinerseits Erfahrung aus der Premier League mit und gilt als verlässlicher Zielspieler. In der bisherigen Saison gelangen Mateta acht Tore in 23 Ligaeinsätzen.
Noch liegt der Vorteil bei Milan, doch der Poker ist nicht entschieden. Sollte der Deal ins Stocken geraten, steht Juventus bereit, um ernst zu machen. Die verbleibenden Stunden bis zum Transferschluss versprechen also Spannung.

