Adil Aouchiche läuft ab sofort für den FC Schalke 04 auf. Der 23-Jährige wurde einst bei Paris Saint-Germain zum Profi.
Wie die Knappen mittlerweile bestätigten, kommt Aouchiche vom AFC Sunderland nach Gelsenkirchen. Die Hinrunde verbrachte der Franzose auf Leihbasis in Schottland beim Aberdeen FC. Der Neuzugang soll die lahmende Offensive beim Spitzenreiter der 2. Bundesliga beleben und für die dringend benötigte Kreativität sorgen.
Nach Edin Dzeko und Dejan Ljubicic ist Aouchiche bereits der dritte namhafte Neuzugang im Januar. In jungen Jahren lief der Rechtsfuß für Paris Saint-Germain auf und sammelte an der Seite von Stars wie Kylian Mbappe und Neymar seine erste Minuten im Profibereich. 2020 entschied er sich jedoch für einen Wechsel und schloss sich AS Saint-Etienne an.
Schalke will mit Aouchiche aus der Mini-Krise
Über die Zwischenstation Lorient landete er schließlich in Sunderland, konnte sich dort aber nie so recht durchsetzten. Die Rückrunde der Saison 2024/2025 verbrachte Aouchiche als Leihspieler beim FC Portsmouth, ehe ihn die Black Cats im Sommer an Aberdeen weiterreichten. In der schottischen Liga gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler drei Tore, zuletzt verlor er nach einem Trainerwechsel jedoch seinen Stammplatz.

Nun will das einstige Top-Talent auf Schalke seiner Karriere neuen Schwung verleihen. Den kann auch S04 gut gebrauchen. Zwar führt die Mannschaft von Trainer Miron Muslic weiterhin die Tabelle der 2. Bundesliga an, die Konkurrenz sitzt dem Traditionsverein nach vier sieglosen Spielen jedoch im Nacken.
„Als der Anruf kam, habe ich mich sehr gefreut und hatte direkt große Lust auf Schalke. Wir haben viel vor, und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen. Das möchte ich bei jedem Training zeigen“, zeigte sich der neue Hoffnungsträger gleich voller Tatendrang. „Adil erkennt Situationen früh, ist konstant anspielbar und traut es sich zu, auch den riskanten Ball zu spielen“, umriss Sportdirektor Youri Mulder die Qualitäten des Last-Minute-Zugangs: „Wir freuen uns sehr, dass er mit an Bord ist.“

