Der FSV Mainz 05 befindet sich seit dem Einstieg von Trainer Urs Fischer im Aufschwung. Einer seiner früheren Schützlinge soll auf dem Weg zum Klassenerhalt eine tragende Rolle spielen.
Mit Sheraldo Becker arbeitete Fischer bei Union Berlin über vier Jahre höchst erfolgreich zusammen. Der gemeinsame Weg führte bis in die Champions League. Inzwischen ist der Angreifer bei CA Osasuna aktiv. Die örtliche Zeitung „Diario de Navarra“ berichtete, dass sich die Mainzer in Gesprächen mit dem baskischen Traditionsklub befinden. Sky Sport bestätigte die laufenden Verhandlungen. Derzeit gebe es allerdings weder eine Einigung mit der Spieler- noch mit der Vereinsseite.
Daher sei fraglich, ob ein Transfer bis zur Schließung des Fensters um 20.00 Uhr noch zustandekommt. Handlungsbedarf besteht beim FSV zweifellos, nachdem bekannt wurde, dass der im Sommer für eine zweistellige Millionenablöse von Union Berlin gekommene Benedict Hollerbach langfristig ausfällt. Aufgrund eines Risses in der rechten Achillessehne steht er für den restlichen Saisonverlauf nicht zur Verfügung.
Becker soll Hollerbach-Ausfall kompensieren
Genauso wie Hollerbach ist Becker mit einem enormen Tempo ausgestattet und ist dementsprechend ein geeigneter Satz. In Spanien schaffte er es nicht, an seine starken Leistungen bei Union Berlin anzuknüpfen. Der Nationalspieler des Suriname verbrachte zwei durchwachsene Jahre bei Real Sociedad, ehe es ihn im Sommer nach Osasuna weiterzog. Dort kam er über den Status des Einwechselspielers nicht hinaus.

Zu alter Stärke soll der 30-Jährige unter seinem großen Förderer Fischer finden, der Mainz 05 als abgeschlagenes Schlusslicht übernahm und nach zuletzt zwei Siegen in Folge bereits auf den Relegationsplatz vorrücken ließ. Becker wäre nach Phillip Tietz (FC Augsburg), Silas (VfB Stuttgart) und Stefan Posch (Como Calcio) der bereits vierte Winter-Neuzugang mit Bundesliga-Erfahrung.
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