Eine tragende Rolle konnte Amin Younes beim FC Schalke 04 bisher nicht spielen. Dennoch lehnte der Ex-Nationalspieler einen Wechsel ab.
Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der indonesische Klub Persija Jakarta beim früheren Frankfurter und Gladbacher angeklopft haben und ihm ein sehr lukratives Angebot unterbreitet haben. Younes lehnte jedoch ab, er will mit den Königsblauen den Aufstieg in die Bundesliga schaffen. In Indonesien hätte dem achtfachen Nationalspieler wohl ein Jahresgehalt in Millionenhöhe gewunken, etwa das Fünffache von dem, was er auf Schalke verdient.
Auch wenn Younes weiter um Einsatzzeiten kämpfen muss, vertraute ihm Trainer Miron Muslic zuletzt immer öfter. Der 32-Jährige durfte in den letzten vier Spielen der Knappen stets mitwirken und stand dabei zweimal in der ersten Elf. Zu Beginn der Saison war Younes noch völlig außen vor und stand zunächst meist nichtmal im Spieltagskader. Doch der Routinier kämpfte sich zurück und ist mittlerweile eine echte Option für Muslic. Eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags gilt dennoch als unwahrscheinlich.
Schalke holte Younes aus der Vereinslosigkeit
Younes wurde einst bei Borussia Mönchengladbach zum Profi und schaffte den Durchbruch anschließend bei Ajax. In Amsterdam spielte er sich sogar in den Dunstkreis der Nationalmannschaft, für die er zwischen 2017 und 2021 acht Spiele bestritt, zwei Tore erzielte und den Confederations Cup gewann.
Nach Stationen bei Napoli, Eintracht Frankfurt, Al-Ettifaq und Utrecht stand der dribbelstarke Offensivspieler 2023 ohne Verein da. Nachdem er sich mehrere Monate auf Schalke fit gehalten hatte, statteten die Knappen Younes zur Saison 2024/2025 mit einem Vertrag aus. Seitdem steuerte er in 31 Spielen zwei Tore und drei Assists bei.

Aktuell erlebt S04 den ersten Durchhänger in einer starken Saison. Die letzten vier Spiele konnten allesamt nicht gewonnen werden, zuletzt setzte es ein 0:2 gegen den VfL Bochum. Mit den Winterneuzugängen Edin Dzeko, Dejan Ljubicic, Moussa Ndiaye und Adil Aouchiche soll die Trendwende gelingen und die ersehnte Rückkehr ins Oberhaus gelingen.

