Der neue Trainer ist da, der neue Schwung soll heute gezeigt werden. Eintracht Frankfurt bekommt es am Abend um 20:30 Uhr (live bei Sky) mit dem FC Union zu tun und will an der Alten Försterei im ersten Spiel unter dem neuen Trainer einen Dreier einfahren.
Gleich zu Beginn einen sehr kampfstarken und intensiven Gegner wie Union Berlin zu bespielen ist nicht unbedingt einfach und gleich einmal ein entsprechend guter Härtetest für Frankfurt und Riera.
Eigentlich müssten die Hessen angesichts ihrer individuellen Qualität hier Favorit sein, in den letzten Wochen war die Mannschaft aber teilweise derart verunsichert, dass sich Union sehr gute Chancen ausrechnen kann.
Riera-Debüt in Berlin
Gutes Omen für die Gastgeber? Union Berlin verlor keines der letzten zehn Bundesliga-Heimspiele an einem Freitagabend (acht Siege, zwei Remis). In dieser Saison gab es am 7. Spieltag ein 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach und am 14. Spieltag ein 3:1 gegen RB Leipzig. Schon das erste Spiel in dieser Spielzeit hatte es in sich: In der Hinrunde setzte sich Union in Frankfurt spektakulär mit 4:3 durch, Oliver Burke schnürte seinen einzigen Dreierpack in der Bundesliga, Andrej Ilic gab drei Torvorlagen.

Ein ähnliches Resultat will Frankfurt-Coach Riera nun verhindern. „Morgen Abend erwarte ich einen Gegner mit vielen langen Bällen, sie gehen auch auf zweite Bälle. Wir haben einen ganz anderen Stil. Union ist aber ein schwerer Gegner, weil sie uns viel in Zweikämpfe drängen werden. Aber wir sind bereit“, sagte er am Donnerstag auf der Pressekonferenz.
Sein Gegenüber, Steffen Baumgart, äußerte sich ebenfalls. „Wir haben uns angeguckt, wie Riera bei anderen Mannschaften spielen gelassen hat. Ich sehe aber zwischen dem Fußball, den er spielen lässt und den Frankfurt spielt, keinen so großen Unterschied. Frankfurt war immer eine Ballbesitz-Mannschaft, die über Kombinations-Spiel kommt“, so der Union-Coach.
Mittlerweile ist klar, wie die beiden Teams in das Spiel gehen. Union setzt auf die gewohnte Dreierkette in der Abwehr, im Mittelfeldzentrum ist vieles von der Kompaktheit abhängig. Hier werden die Köpenicker versuchen, Frankfurt das Leben schwer zu machen. Die Hessen verbleiben mit Kaua Santos im Tor, hinten wird es eine Viererkette, vorne stürmt Arnaud Kalimuendo.
Die Aufstellungen im Überblick
FC Union: Rönnow, Doekhi, Querfeld, Nsoki, Trimmel, Khedira, Schäfer, Kemlein, Köhn, Jeong, Ansah
Frankfurt: Santos, Kristensen, Koch, Theate, Brown, Höjlund, Larsson, Götze, Chaibi, Doan, Kalimuendo

