Die Vertragsgespräche zwischen dem 1. FC Nürnberg und Miroslav Klose ziehen sich seit Monaten hin. Noch immer ist keine Entscheidung gefallen, noch immer ist unklar, wie es mit dem Coach weitergeht.
Rein sportlich läuft es mal mehr, mal weniger gut. Die Nürnberger Mannschaft schafft es nicht, konstant auf hohem Niveau zu spielen, aber es gelingt immer wieder, gute Ansätze zu zeigen.
Aktuell steht die Verlängerung aber weiterhin in den Sternen. Am vergangenen Wochenende verlor Nürnberg in Paderborn, musste dabei einen Platzverweis hinnehmen und war am Ende enttäuscht. Und rund um das Spiel ließ Miroslav Klose aufhorchen.
Brisante Klose-Sätze nach dem Paderborn-Spiel
Klose übte Kritik an der Art und Weise, wie in Nürnberg gearbeitet wird. „Man kann sich hier nicht ein bisschen was aufbauen. Wenn ich jetzt Fan von der Mannschaft bin und mir ein Trikot kaufe, dann ist der Spieler ein halbes Jahr später nicht mehr da. Wir brauchen ein Fundament und wir müssen versuchen, die Spieler zusammenzuhalten. Nur dann gibt es eine Struktur und eine Klarheit. Sonst haben wir zu viele Wechsel drinnen“, so der Coach.

Allerdings: Klose wusste bei Amtsantritt schon, dass der FCN eher in die Kategorie des Ausbildungsvereins einzuordnen ist. Das dürfte ihn also nicht wirklich überrascht haben. Schon zuletzt gab es einige gute Einnahmen, mit den Millionen, die durch die Transfers eingenommen wurden, stiegen aber auch die Erwartungen, denn es konnte wieder mehr reinvestiert werden.
Nürnberg steckt momentan in einer kniffligen Situation. Eigentlich ist man zufrieden mit Klose und will mit ihm weitermachen, aber man will auch nicht zu lange auf eine Entscheidung warten. Intern ist es so, dass man der Meinung ist, dass der Trainer nun auch nicht komplett unersetzbar ist. Und deswegen steht vielleicht bald sogar eher Klose selbst unter Druck.

