RB Leipzig muss sich im kommenden Sommer auf ordentlich Bewegung einstellen. Yan Diomande zählt schon lange zu den spannendsten Offensivtalenten Europas und genau das ist auch den internationalen Schwergewichten nicht entgangen. Mehrere Topklubs beobachten die Entwicklung des 19-Jährigen sehr genau und bringen sich frühzeitig in Position.
Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, gehören unter anderem der FC Bayern München, Manchester United und Tottenham Hotspur zu den Vereinen, die Diomande intensiv scouten. Auch Paris Saint-Germain könnte sich demnach noch einschalten. Der Stand der Dinge ist dabei klar umrissen: Aktuell befinden sich alle Interessenten noch in der reinen Beobachtungsphase. Gespräche, Angebote oder konkrete Verhandlungen gibt es bislang nicht.
Noch kein Poker um Diomande
Trotzdem ist absehbar, dass sich das im Sommer ändern könnte. Diomande hat sich bei RB Leipzig in kürzester Zeit zu einem Leistungsträger entwickelt und überzeugt mit seinen Qualitäten. Bleibt er auf diesem Niveau, dürfte das Interesse rasch konkreter werden. Romano spricht davon, dass „viele Klubs da sein werden“, sobald sich das Transferfenster nähert.
In Leipzig ist man sich der Situation bewusst. Der Offensivspieler steht noch langfristig bis 2030 unter Vertrag, was den Sachsen eine starke Verhandlungsposition verschafft. Intern soll man ohnehin davon ausgehen, dass Diomande perspektivisch zu den teuersten Abgängen der Vereinsgeschichte zählen könnte. In Branchenkreisen wird bereits über eine mögliche Ablöse jenseits der 80- oder sogar 100-Millionen-Euro-Marke spekuliert, abhängig von seiner weiteren Entwicklung.

Auffällig ist vor allem der exklusive Kreis der Interessenten. Neben den genannten Klubs werden Diomandes Name und Profil immer wieder mit der absoluten europäischen Spitze in Verbindung gebracht. Dass auch der FC Bayern aufmerksam hinschaut, passt ins Bild. Die Münchner haben zuletzt mehrfach signalisiert, dass sie bei außergewöhnlichen Offensivtalenten bereit sind, finanziell an ihre Grenzen zu gehen.

