Im Herbst 2025 stand die Welt beim FC Barcelona kurzzeitig ein wenig still, als Ronald Araujo, der Verteidiger der Katalanen, intern über seine mentalen Probleme und seine Krankheit auspackte.
Nach außen hin drang eher wenig durch, der FC Barcelona wollte seinen Spieler schützen. Die 100 %ige Klarheit herrschte nicht, lediglich fiel den Fans auf, dass der Uruguayer längerfristig fehlte.
Jetzt gab er selbst Auskunft über seine Situation am Ende des vergangenen Jahres und teilte mit, warum es für ihn so eine beschwerliche Zeit war.
Araujo spricht Klartext: Darum fiel er länger aus
„Mir ging es schon lange nicht gut, vielleicht über anderthalb Jahre. Man versucht, stark zu sein, man kämpft weiter, aber ich fühlte mich einfach nicht wohl. Nicht nur im Sport, sondern auch in meiner Familie und meinem Privatleben“, sagte Araujo, der seine Probleme einordnete: „Angstzustände, die in Depressionen mündeten“, gab er im Gespräch mit der Mundo Deportivo bekannt.

Der 26-Jährige ergänzte: „Ich war nicht mehr ich selbst. Da machte es plötzlich ‚Klick‘ und ich sagte: Irgendetwas stimmt nicht, ich muss darüber reden und um Hilfe bitten.“ Er nahm sich bewusst alle Zeit, die er brauchte, weil er nicht wollte, dass er wieder in einen Strudel zurückrutscht, der ihn vorher schon in eine solch problematische Situation gebracht hat.
Vor seiner Auszeit gab es Kritik an seiner Person, die aber gar nicht einmal so ausschlaggebend war. Vielmehr ging es darum, dass er mit sich selbst haderte. „Ich wusste, irgendetwas stimmt nicht. Meine Leistung entsprach nicht meinem eigentlichen Potenzial. Deshalb hinterfragt man vieles, aber Aufhören war nicht der Plan“, sagte er mit Blick auf den Fußball.
Mittlerweile steht Araujo wieder auf dem Platz und das regelmäßig. Der Spieler hatte und hat weiterhin die vollste Unterstützung seines Klubs, dem FC Barcelona. Und das ist generell ein wichtiges Zeichen, was die mentale Gesundheit von Profisportlern angeht.

