Schon seit seiner Einführung sorgt der VAR für große Diskussionen, nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit. In den letzten Wochen nahmen die Diskussionen aber noch einmal Fahrt auf.
Denn einige Entscheidungen waren alles andere als nachvollziehbar. Die Kommunikation lasch. Erst im Nachgang wurden Dinge angesprochen, oft aber relativiert. Deswegen startet nun eine Kommunikationsoffensive.
Kircher wird Entscheidungen erklären und sich live äußern
Konkret geht es dabei um die Konferenz bei Streamingdienst DAZN: Dabei wird der 57-Jährige gemeinsam mit den Kommentatoren des kostenpflichtigen Sportsenders im Studio sitzen und zu strittigen Szenen Stellung nehmen, heißt es seitens des Senders. Kircher wird bereits von 14.30 Uhr an bei der Vorberichterstattung im Einsatz sein.
Und: Auch nach der Konferenz, nämlich in der Highlight-Sendung beim Streaminganbieter, wird er befragt werden können. Dadurch erhofft man sich mehr Transparenz und mehr Klarheit. Kircher hatte sich schon zuletzt zu den aktuellen Problemen geäußert. „Ich empfinde die Schiedsrichter-Leistungen insgesamt nicht als instabil, sondern wir müssen punktuell nachbessern“, hatte er verteidigend gesagt, aber auch klare Fehler angesprochen. So zum Beispiel den unberechtigten Elfmeter, den Mainz gegen Augsburg erhalten hat.
Zu Wort kommen dürfte Kircher dabei auf jeden Fall, denn fast jedes Spiel geht mittlerweile mindestens mit einer strittigen Entscheidung einher.

