Min-jae Kim ist beim FC Bayern meist nur zweite Wahl. Hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano hat es der Südkoreaner schwer.
Beim 5:1 gegen die TSG Hoffenheim ließ Trainer Vincent Kompany den Innenverteidiger sogar komplett außen vor und nominierte ihn nicht für den Spieltagskader. Dennoch fühlt sich der Nationalspieler weiterhin wohl in München, wie BILD berichtet. Gedanken über einen vorzeitigen Verkauf kommen eher von Vereinsseite. Aus der Premier League soll es Interesse am Südkoreaner geben, ein Abschied im Sommer ist daher nicht ausgeschlossen.
Kim nimmt die Rolle als Herausforderer an und steht beim Rekordmeister noch bis 2028 unter Vertrag. 2023 eisten die Münchener den physisch starken Verteidiger für 50 Millionen Euro von der SSC Napoli los, seitdem kam Kim in 101 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei fünf Tore für den FCB.
Trotz Reservistenrolle: Kim forciert keinen Wechsel
In der laufenden Saison stand er in 14 Bundesligaspielen auf dem Rasen, muss aber meist Tah und Upamecano den Vortritt lassen. In der Champions League durfte Kim zweimal von Beginn an ran.
Wie die Innenverteidigung des FC Bayern in der kommenden Saison aussehen wird, ist weiterhin nicht in Stein gemeißelt. Tah ist fest eingeplant, auch Upamecano soll nach einem monatelangen Tauziehen in Kürze endlich seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag setzen. Mit Kim stünde ein formidabler Back-Up im Kader, allerdings wurden in den letzten Monaten auch immer wieder andere Innenverteidiger als potenzielle Neuzugänge an der Säbener Straße gehandelt.

Dazu zählte auch Dortmunds Nico Schlotterbeck, der – ähnlich wie Upamecano – noch nicht bei seinem Klub verlängert hat. Im März soll eine Entscheidung über die Zukunft des deutschen Nationalspielers fallen, den der BVB unbedingt über 2027 hinaus halten möchte.

