Im Sommer 2026 endet der Vertrag von Manuel Neuer beim FC Bayern München. Der Torhüter gab zuletzt bekannt, dass er definitiv nicht ins Tor der DFB-Auswahl zurückkehren wird. Was seine Zukunft beim FC Bayern angeht, so gibt es noch keine finale Entscheidung.
Neuer selbst teilte mehrfach mit, dass er erst einmal auf seinen Körper hören wolle. Bis zum März, so Neuer, könne er im Idealfall schauen, wie sich die Dinge entwickeln. Klar, er hat mitunter in dieser Saison mit Blessuren pausieren müssen, aber insgesamt war er doch weitgehend fit.
Bleibt noch abzuwarten, wie er seine eigene Situation einschätzt und ob er sich zutraut, diese hohe Belastung noch ein Jahr mitzumachen. Ein Jobsharing-Modell mit Jonas Urbig, noch deutlich ausgeglichener als in dieser Saison, ist auch eine Option.
Freund und Kompany sprechen über Neuer-Zukunft
Christoph Freund, der Sportdirektor des FC Bayern, wollte in Sachen Manuel Neuer nicht für eine große Diskussion sorgen. Aktuell „genieße“ man lieber den Moment. „Manu ist richtig gut drauf. Wir haben große Ziele, da ist er ein wichtiger Faktor.“ Der Österreicher wollte eher das Torhüterteam insgesamt hervorheben und loben. „Wie sie tagtäglich miteinander arbeiten und miteinander umgehen – das ist eine sehr coole Situation“, sagte der Österreicher.

Auch Vincent Kompany sprach über die Torhütersituation, ebenfalls ohne wirklich konkret zu werden. „Ich habe aktuell den besten deutschen Torhüter, das will ich genießen“, sagte Trainer Vincent Kompany am Freitag und ergänzte: „Wir sind in drei Wettbewerben voll dabei, ich verschwende keine Energie, um über die nächste Saison nachzudenken.“
Heißt also, dass der Rekordmeister seinem Torhüter weiterhin alle Zeit der Welt gibt. Auch, weil man eben schon einen potenziellen Nachfolger im eigenen Kader hat.

