Christian Streich ist ein ganz spezieller Trainer. Einer, der spezielle Maßnahmen ergreift, wenn es notwendig ist. Und einer, der sich in seiner Zeit beim SC Freiburg auch über Prinzipien definiert hat.
Das Prädikat „speziell“ trifft aber gewiss auch auf Max Kruse, den ehemaligen Profi, der in der Bundesliga für diverse Klubs spielte, zu. Auch für Freiburg war Kruse seinerzeit unterwegs.
Eine Anekdote, die er mit Trainer Streich erlebt hat, erzählte der Offensivspieler nun.
Kruse spricht über besonderes Streich-Prinzip
„Wenn ich zu einem Verein gewechselt bin, habe ich immer angefragt, ob die Zehn frei ist oder frei wird, weil das die Nummer ist, die ich gerne trage“, sagt der Ex-Nationalstürmer in seinem Podcast Flatterball, den er zusammen mit Ex-Profi Martin Harnik (38/TuS Dassendorf) betreibt. Kruse gibt allerdings zu: „Das war nicht immer möglich. Aber, wie man an meiner Vergangenheit sieht, fast immer. Es hat bei Fenerbahçe Istanbul, bei Werder Bremen, bei Union Berlin und Borussia Mönchengladbach geklappt. Bei Freiburg hat es nicht geklappt. Dort wurde sie nicht vergeben.“

Anschließend erklärte Kruse, warum diese Maßnahme ergriffen wurde. „Christian Streich wollte das nicht. Ich hatte da natürlich nach der Zehn gefragt. Aber er hat gesagt: Nein, die Zehn wird bei mir nicht vergeben.“ Warum nicht? „Christian Streich hat immer gesagt, dass er keinen Star in seiner Mannschaft haben will“, erklärt Kruse und ergänzt: „Christian Streich ist halt speziell. Da steckt man nicht drin. Er ist der einzige, der das nicht gemacht hat.“

