Manuel Neuer ist einer der besten Torhüter aller Zeiten, das steht außer Frage. Der aktuelle Keeper des FC Bayern hat die Champions League zweimal gewonnen, wurde Weltmeister, mehrfach Welttorhüter.
Seine eigene Zukunft ist noch ungewiss, sicher ist aber, dass er das Spiel der Torhüter revolutioniert und geprägt hat. Vor allem seine Ausflüge aus dem Tor, das Mitspielen, das gute Passspiel und die Art und Weise, gegnerische Konter zu ersticken, indem er die Bälle gut einschätzt und abläuft, machten ihn in seiner Prime zum besten Torhüter der Welt.
Das ist er nicht mehr, in seinem Alter ist das aber auch kein Problem. Zweifelsohne schafft er es aber noch immer, gute Paraden zu zeigen und weiterhin auch ein gewisses Risiko zu gehen, um die gegnerischen Angriffe zu vereiteln, wenn der Ball über die Bayern-Abwehr gespielt wird.
Neuer spricht über seine riskanten Ausflüge
Es gehört dazu, dass die Ausflüge auch einmal schiefgehen. Das ist kein Problem, sagte der Torhüter nun selbst im L’Equipe-Interview. „Risiko gehört zum Sport. Je nach Spielstand, Spielphase oder Situation geht man mehr oder weniger Risiko ein. Und selbst wenn man einen Fehler macht, ist das Spiel noch nicht vorbei. Ich versuche, ihn so schnell wie möglich abzuhaken. Das ist nicht einfach, aber es ist wichtig, weiterzumachen“, so Neuer.

Patzer unterliefen ihm auch in dieser Saison schon. Neuer ist aber erfahren genug, um zu wissen, wie er damit umzugehen hat. Der Torhüter sagte zudem, dass es wichtig ist, solche Aktionen im Kopf abzuschließen und nicht mehr daran zu denken, dass man in dem Spiel schon einen Fehler gemacht hat.
„Prinzipiell muss man immer wieder von vorne anfangen, ohne sich an guten Aktionen von vorher aufzuhängen und ohne sich von Fehlern entmutigen zu lassen. Mental muss man den nächsten Ball so angehen als wäre es der erste“, so der ehemalige Nationaltorhüter.

