Im Spiel des FC Bayern auswärts bei Werder Bremen, das der Rekordmeister mit 3:0 gewinnen konnte, wurde Manuel Neuer zur Pause ausgewechselt. Und das nach Rücksprache mit den Teamärzten.
Schnell wurde es unruhig. Hat sich der Torhüter etwa wieder verletzt? Oder was genau ist der Grund für den Wechsel? Nach dem Spiel wurde dann seitens der Verantwortlichen des FC Bayern aufgeklärt.
Christoph Freund stand bei Sky Rede und Antwort und lobte die Mannschaft für den Sieg und vor allem für eine „souveräne zweite Hälfte“. Angesprochen auf Neuer nahm er jeglichen Gerüchten um eine schwerere Verletzung den Wind aus den Segeln.
Entwarnung bei Neuer
„Manu hat eine Verhärtung, wir wollten da gar nichts riskieren. Er hat etwas gespürt, aber geht selbst auch nicht davon aus, dass es etwas Ernstes ist“, sagte der Österreicher. Für Neuer kam Jonas Urbig in die Partie, der in der zweiten Halbzeit absolut souverän agierte und sich seinen Kaltstart in dieses Spiel nicht anmerken ließ.
Auch Vincent Kompany sprach später mit DAZN über das Spiel und auch über seinen Torhüter. „Wir müssen nochmal draufschauen, aber es war schon klar eine Vorsichtsmaßnahme“, sagte der Belgier zur Neuer-Blessur. Bayern wird ihn nun notfalls dosiert belasten, hat auch eine Woche Zeit bis zum nächsten Spiel in der Liga, das gegen Eintracht Frankfurt ausgetragen wird. Und ohnehin: Urbig steht als Vertreter ja sowieso bereit.
Ebenfalls positiv: Als sich die Mannschaft nach dem Spiel bei ihren mitgereisten Fans verabschiedete, war Neuer mit von der Partie. Er wirkte auch alles andere als schlecht gelaunt und lief auch nicht unrund.

