Stammspieler, Antreiber und nun auch Rekordhalter. Weston McKennie ist derzeit der Mann der Stunde bei Juventus. Und das aufgrund verschiedener Faktoren. Der Mittelfeldspieler besticht allen voran durch seine immense Flexibilität. Auch seine Werte können sich sehen lassen.
Er ist trotz Gerüchten im Sommer nicht nur geblieben, sondern gehört derzeit zu den unverzichtbaren Spielern für Trainer Luciano Spalletti. Und so möchte der Verein auch die Vertragsverlängerung beschleunigen, obwohl die Verhandlungen nicht einfach sein werden. Denn die Spielerseite weiß genau, was ein Spieler wie er auf dem Markt wert ist.
Der US-Amerikaner will zunächst einmal die WM im Sommer spielen und sich dann genauer mit seiner Marktsituation beschäftigen. die Bianconeri wollen genau das verhindern.
McKennie: Hohe Gehaltsforderung als Problem?
Die Forderung des Umfelds bleibt laut der Gazzzetta dello Sport momentan unverändert bei einer Verdopplung des aktuellen Gehalts. Das sorgt dafür, dass sich die Haltung von Juventus zuletzt verändert hat. Der Verein möchte den Spieler unter Druck setzen. Jenen Spieler, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er in Turin bleiben möchte. McKennie verdient zwischen 2,5 und 3 Millionen Euro netto, der Verein ist bereit, etwas mehr zu zahlen, aber nicht so viel, dass die Forderung der Agenten erfüllt wird.

Nach der Vertragsverlängerung von Kenan Yildiz steht der Amerikaner nun ganz oben auf der Prioritätenliste von Juve. Die Bianconeri hoffen, dass sich McKennie für einen Verbleib entscheidet, auch für ein etwas geringeres Gehalt. Einen Markt hat er, sowohl MLS-Klubs als auch zahlreiche Klubs aus Europa haben angefragt und natürlich können diese Klubs direkt mit dem Spieler sprechen.
Dass McKennie bisher aber selbst noch nicht mit anderen Teams verhandelt hat, das werten die Verantwortlichen der Bianconeri als gutes Zeichen. Jetzt muss man sich aber aufeinander zubewegen.

