Manuel Neuer befindet sich derzeit in einer Situation, in der seine Zukunft ungewiss ist. Das liegt aber auch an ihm, denn er selbst hat mehrfach mitgeteilt, abwarten zu wollen, wie sein Körper in dieser Saison auf die Belastung reagiert, ehe er eine Entscheidung fällt.
Offenbar soll es Ende März, wenn die nächsten Länderspiele anstehen, einen intensiven Austausch zwischen dem FC Bayern und dem Torhüter geben. Aktuell scheint alles recht ergebnisoffen zu sein. Bayern kann sich vorstellen, mit dem Torhüter zu verlängern und man würde sich einigen, daran besteht kein Zweifel.
Aber beide Parteien müssen das wollen. Im Fall von Neuer sieht es für den Moment so aus, dass auch ein Karriereende möglich ist. Der Torhüter hatte zuletzt schließlich mit einigen Blessuren zu kämpfen, fehlt auch momentan wegen eines Muskelfaserrisses.
Effenberg-Prognose: So sieht die Neuer-Zukunft aus
Stefan Effenberg, der Ex-Profi des FC Bayern, hat eine ganz klare Meinung, was die Zukunft von Manuel Neuer angeht. Im „Doppelpass“ bei Sport1 prophezeite der Experte in der Sendung am Sonntag: „In dem Alter tut dir eine Sommerpause sehr wohl sehr gut, um noch einmal um ein Jahr beim FC Bayern zu verlängern. Darauf wird es hinauslaufen: Manuel Neuer wird noch ein Jahr verlängern und Jonas Urbig mehr Spielzeiten geben.“

Für Effenberg ist auch das klare „Nein“ von Neuer zur Nationalmannschaft ein klares Indiz dafür, dass er noch eine Saison weitermachen kann. Für Effenberg wäre es klug, wenn Bayern Urbig in der neuen Saison mit noch mehr Verantwortung ausstattet und ihn damit mehr und mehr auf die Saison 2027/28 als Stammtorhüter vorbereitet.
Allerdings: Andere Experten werten die Klarheit der Absage für das DFB-Team wiederum als Indiz für ein Karriereende. Es bleibt also abzuwarten, wie die Entscheidung letztlich ausfällt.

