Kapitän Dani Carvajal (34) könnte Real Madrid im Sommer ablösefrei verlassen. Zwei Nachfolger stehen schon bereit.
Nur 11 Spiele absolvierte Dani Carvajal in der laufenden Saison für die Königlichen. Zuletzt beschwerte sich der 34-Jährige gar bei Trainer Alvaro Arbeloa über seine geringen Einsatzzeiten. Zwar soll dieser kleine Ärger durch ein klärendes Gespräch wieder aus der Welt geschaffen worden sein, dass der spanische Nationalspieler aber wieder eine wichtige Rolle in der Startelf von Real einnehmen wird, ist unsicher.
Im Gegenteil, die Tendenz für Carvajal, der für die Madrilenen 439 Pflichtspiele absolvierte, klar in Richtung Abgang. Schließlich läuft der Vertrag des Rechtsverteidigers im Sommer aus, dann steht ein ablösefreier Wechsel im Raum.
Bei Carvajal-Abgang: Real baut auf zwei interne Nachfolge-Lösungen
Denn einem Bericht der spanischen Sportzeitung Marca zufolge gibt es noch keinen Kontakt zwischen den Real-Verantwortlichen und ihrem Spieler zwecks einer möglichen Vertragsverlängerung. Stattdessen soll etwa Nordamerika oder Katar interessiert an einer Verpflichtung des 34-Jährigen sein. Schon in jüngerer Vergangenheit zeigte sich Carvajal offen für einen Wechsel in die Wüste. So spielt bei Al-Gharafa etwa Ex-Real-Teamkollege und Schwager Joselu.
Falls Carvajal Madrid im Sommer wirklich erstmals nach 13 Jahren verlässt, soll der Klub sich bereits auf zwei Nachfolger festgelegt haben. Der Vorteil: Beide spielen bereits im Trikot der Blancos und haben sich schon jetzt auf der Rechtsverteidigerposition etabliert.

Zum einen handelt es sich dabei wenig überraschend um Trent Alexander-Arnold (27), der vor einigen Monaten ablösefrei vom FC Liverpool kam und bei den Königlichen einen langfristigen und lukrativen Vertrag besitzt. Zum anderen will Real auch auf Abwehr-Talent David Jimenez (21) bauen. Der 21-Jährige stand feierte zuletzt seine Startelfpremiere unter Coach Arbeloa. Die Madrilenen wollen den Spanier langfristig halten und möglichst bald mit einem neuen Vertrag ausstatten. Denn bis dato ist der Jugendspieler nur noch bis 2027 an den Verein gebunden.

