Im Sommer 2026 findet die Weltmeisterschaft in Nordamerika statt. Genauer in den USA, Kanada und Mexiko. Es ist eine aufgeblähte WM mit 48 Teams, die in zwölf Vierergruppen gegeneinander spielen.
Das bedeutet natürlich mehr Spiele, mehr Teilnehmer, eine größere Vielfalt, aber auch eine höhere Belastung der Spieler. Gleichzeitig aber auch höhere Einnahmen für die FIFA und das ist beim Weltverband nicht selten ein sehr wichtiger Aspekt.
Für einige Nationen, die sonst wohl nicht dabei gewesen wären, sind die Regeländerungen natürlich sinnvoll. Einige Trainer, Spieler und Experten haben in der Vergangenheit aber auch ordentlich Kritik geäußert.
Hoeneß sieht XXL-WM kritisch
Das gilt nun auch für Uli Hoeneß, den Ehrenpräsidenten des FC Bayern. In einem Interview mit der BILD sprach er auch über die WM im Sommer. „Ich finde maximal 32 Teilnehmer richtig. Wenn man mehr zulässt, muss man andere Wettbewerbe wie die Nations League verkürzen, aber das passiert ja nicht. Ich bin der Meinung, dass die Qualität der Spiele immer weiter verwässert wird und die Verletzungsgefahr immer weiter steigt. Das merken heute bereits alle Klubs“, so Hoeneß.

Es gehe bei der großen, aufgeblähten WM eher um Geldmacherei und nicht mehr nur um den Sport ansich. Gianni Infantino hatte H0eneß derweil auch noch im Visier, teilte über ihn mit: „Mit dieser Preisverleihung kann ich nichts anfangen, sie wirkte deplatziert. Gianni Infantino muss sich als Fifa-Präsident um den Fußball kümmern, das ist schwer genug.“ Gemeint ist natürlich der von der FIFA selbst ins Leben gerufene Friedenspreis für US-Präsident Donald Trump.

