Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Konrad Laimer stocken. Der 28-jährige Österreicher hat sich nun erstmals selbst zur Situation geäußert – und gibt sich gelassen.
„Im Moment gibt es nicht viele Gespräche. Ich bin noch entspannt“, sagte Laimer gegenüber der Sport Bild. Gleichzeitig fügte er hinzu: „Man darf sich nicht einen zu großen Kopf machen.“ Doch eine Einigung mit Bayern ist derzeit nicht absehbar, denn die Verhandlungen liegen offenbar auf Eis.

Laimers Vertrag läuft noch bis 2027. Laut Bild-Fußballchef Christian Falk zeigt sich der Mittelfeldspieler von Bayerns Haltung „enttäuscht“. Die Münchner bieten ihm angeblich rund acht bis neun Millionen Euro pro Saison – die Spielerseite erwartet jedoch zwischen zwölf und 15 Millionen. Deshalb legte Laimers Berater den Austausch vorerst auf Eis.
Matthäus: „Das ist die Schwierigkeit“
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zeigte unlängst Verständnis für Laimers Forderung, denn der 28-Jährige weiß genau, was seine Teamkollegen beim FC Bayern verdienen. „Vor fünf, sechs Jahren hat es im Fußballgeschäft begonnen, dass Summen nach außen getragen wurden“, schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne. „Seitdem weiß jeder vom anderen, was er verdient. Spieler kommen und sagen: ‚Warum bekommt der mehr als ich?‘ Das hat es dem FC Bayern nicht leichter gemacht und das ist die Schwierigkeit, die Max Eberl jetzt hat.“
Laimer wechselte im Sommer 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München und absolvierte seitdem 118 Spiele für den Rekordmeister. Auch in dieser Saison gehört der Österreicher zum Stammpersonal – 29 Pflichtspiele, zwei Tore, acht Vorlagen. Wie es nun weitergeht, bleibt abzuwarten, doch Laimer selbst macht keinen Druck – noch nicht.


