Der Sportchef des FC Bayern Max Eberl sieht in einem Teil des Kaders der Münchner im Sommer keinen Bedarf zu weiteren Transferaktivitäten mehr.
Es war ein langwieriges Hin und Her, dass am vergangenen Freitag ein Ende an der Säbener Straße fand: Abwehrchef Dayot Upamecano (27) verlängerte seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister bis 2030. Damit konnten die FCB-Verantwortlichen schonmal ein großes Fragezeichen im Kader abhaken. Schließlich galt der französische Innenverteidiger zwischenzeitlich als Abgangskandidat, wurde von vielen europäischen Topklubs heiß umworben.
Doch nun hatte die Hängepartie ein Ende. Die Vertragsverlängerung von Upamecano hat auch unmittelbare Folgen für die weitere Kaderplanung der Bayern.
Eberl sieht in der Abwehr keinen Bedarf, aber will sich keine Optionen verbauen
Denn nach dem 3:0-Sieg gegen den SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende gab Sportvorstand Max Eberl Einblicke in seine Kaderplanungen. Auf die Frage von BILD, ob der Klub im Sommer nach aktuellem Stand keinen Innenverteidiger mehr verpflichten wird, antwortete der 52-Jährige: „Das würde ich sagen, ja. Wir haben Konrad Laimer, Josip Stanisic, Alphonso Davies, Hiroki Ito und die drei Innenverteidiger mit Upa, Jonathan Tah und Minjae Kim. Ich glaube, damit hast du sieben Spieler für vier Positionen. Damit stehst du schon sehr gut da. Da wird es keinen Bedarf geben, etwas zu tun.“

